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HOHNER Harmonica Tuner


Das HOHNER Harmonika Stimmprogramm wurde von Dirk's Projekte in Zusammenarbeit mit der Firma HOHNER Musikinstrumente entwickelt. Dieser Tuner ermöglicht den Besitzern von Harmonikas, ihr Instrument selbst zu stimmen. Der Stimmvorgang ist einfach zu erlernen und wird deutlich im Übungsvideo erklärt. Die Stimmsoftware kann einzelne Zungen stimmen, aber auch doppelte Zungen, welche in Tremolo gestimmt sind.
HOHNER Harmonica Tuner
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HOHNER Harmonica Tuner V5.0


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Bedienungsanleitung

 

 

 

 

 

 


Vorwort

 

Der HOHNER Harmonica Tuner wurde von Dirk's Projects in Zusammenarbeit mit Hohner Musical Instruments mit der Zielsetzung entwickelt, Mundharmonikaspieler in die Lage zu versetzen, ihre eigene Instrumente selber zu stimmen.

 

Der Stimmvorgang ist leicht erlernbar und wird im Lehrvideo genau erklärt und gezeigt.

 

Die Tuner Software ist nicht nur dafür gedacht, einzelne Stimmzungen stimmen zu können, sondern auch um Stimmzungenpaare im Tremolo zu stimmen. Diese Besonderheit erlaubt es dem Anwender, das Tempo der Tremolo Beats einfach und akkurat festzulegen. Es ist schwierig, dieses Tempo einzustellen, wenn man die Stimmzungen getrennt von einander stimmt. Hier werden beide Stimmzungen gleichzeitig, zusammen mit den klingenden Beats vermessen, was das ganze erheblich erleichtert.

 

Diese Version der Software unterstützt nur die gleichtemperierte Stimmung. Zukünftige Versionen werden sowohl zusätzliche Temperamente wie auch zusätzliche Sprachen unterstützen. Solche neuen Features werden durch den Newsletter bekannt gegeben. Abonnieren Sie den Newsletter auf der Website:

 

http://www.dirksprojects.nl (auf "News" klicken)

 


Inhaltsverzeichnis

 

1.             Wie man die Mundharmonika stimmt 4

2.             Die Testversion. 5

3.             Erweiterungsmodule. 5

4.             Wichtige Begriffe. 6

5.             Auswahl und Plazierungen des Mikrophons. 8

6.             Beim ersten Gebrauch. 9

7.             Der Stimmvorgang mit dem Hohner Harmonica Tuner 11

8.             Tuner Features. 14

9.             Die Stimmgenauigkeit 17

10.            Systemanforderungen. 17

 


1.      Wie man die Mundharmonika stimmt

Um eine Mundharmonika zu stimmen, entfernt man durch Feilen oder Kratzen kleine Mengen Material von den verstimmten Stimmzungen. Die Bilder unten zeigen das dafür vorgesehene Hohner Toolset.

 

 

 

 

Der Stimmvorgang wird im Lehrvideo auf der Website detailliert erläutert.

 

 


2.      Die Testversion

Die Testversion ist dafür gedacht, einen Überblick über die Möglichkeiten des Tuners zu verschaffen. Diese Version ist geeignet, um alle Stimmzungen der Mundharmonika stimmen zu können. Manche Features sind nur in der Vollversion erhältlich, z.B. Das Stimmen der Tremolo Beats bei Stimmzungenpaare, oder der Vollbildmodus.

 

Die Testversion muss bei jedem Start aktiviert werden und braucht deshalb einen Internetanschluss. Die Vollversion muss nicht bei jedem Gebrauch aktiviert werden und braucht keinen Internetanschluss.

 

Die Vollversion kann hier gekauft werden: http://www.dirksprojects.nl

 

3.        Erweiterungsmodule

Der Tuner kann durch zusätzliche Module erweitert werden, um weitere Funktionen zu ermöglichen. Zurzeit sind noch keine Erweiterungsmodule erhältlich. Für die neueste Informationen dazu bitte auf die Website schauen: http://www.dirksprojects.nl


4.      Wichtige Begriffe

 

•  Frequenz
Die Anzahl von Schallwellen pro Sekunde in einem Ton (Tonhöhe).

•  Klang
Die gesamte Bandbreite an Wellenlängen, die für das menschliche Gehör wahrnehmbar sind.

•  Ton
Klang mit fester Tonhöhe.

 

•  Note
Notation, die Tonhöhe und Dauer eines Tones angibt.

 

•  Tonleiter
Auf- oder absteigende Tonfolge mit festgelegten Abständen.

 

•  Tonhöhe
Die wahrgenommene Frequenz eines Tones, die Fundamentalfrequenz.

 

•  Fundamentalton oder Tonika
Die wahrgenommene Tonhöhe. Der tiefste Ton, der der jeweiligen Obertonreihe zu Grunde liegt.

 

•  Oberton
Partialton mit einer höheren Frequenz als die Tonika, die ein Mehrfaches deren Frequenz beträgt

 

•  Beat
Interferenzschwingungen die entstehen, wenn zwei Töne leicht unterschiedlicher Tonhöhe zusammen erklingen.

 

•  Intervall
Der Abstand in Tonhöhe zwischen zwei Tönen, in Halbtonschritten gemessen.

 

•  Halbton
Das kleinste Intervall in der westlichen Musik. Eine Oktave besteht aus 12 Halbtöne. In der gleichtemperierten Stimmung wird die Oktave in 12 gleichen Halbtonschritte unterteilt. An der Klaviatur beträgt das Intervall zwischen zwei angrenzenden Tasten, egal ob schwarz oder weiss, immer einen Halbton. Der Einsatz von Vorzeichen (z.B. C / C#) ändert die Tonhöhe immer um einen Halbtonschritt.

 

•  Oktave
Der Abstand zwischen zwei Tönen, wo die Frequenz des zweiten das doppelte des ersten beträgt. 1 Oktave = 12 Halbtonschritte.

 

•  Feinstimmung oder Temperatur
Das System, wonach die genauen Tonhöhenwerte auf einem Instrument festgelegt werden. In der westlichen Musik ist die gleichtemperierte Stimmung die am weitesten verbreitete Temperatur (12TET). Andere Feinstimmungen wären z.B. die reine Stimmung ("just intonation"), die Pythagoreische Stimmung, die mittletönige Temperatur oder die 31-tönige Gleichstimmung.

 

•  Chromatische Tonleiter
Eine Skala, die alle 12 Halbtonschritte innerhalb einer Oktave enthält: C - Cis - D - Es - E - F - F# - G - Ab - A - B - H (sowohl die weissen wie auch die schwarzen Tasten der Klaviatur)

 

•  Ganztonschritte

   Ein Ganztonschritt beträgt immer zwei Halbtonschritte.

 

•  Diatonische Tonleiter
Eine Skala mit einer festgelegten Folge von Intervallen. Jede Dur-Skala benutzt die Intervallfolge 2 - 2 - 1 - 2 - 2 - 2 - 1, z.B. die C-Dur-Skala (die weissen Tasten auf der Klaviatur) C - D - E - F - G - A  H. Die relative Moll-Skala dazu, A-Moll, die die gleichen Töne verwendet, aber auf A beginnend, weist diese Intervallfolge auf: 2 - 1 - 2 - 2 - 1 - 2 - 2: A- H - C - D - E - F - G

•  Hertz
Maßeinheit für Frequenz.
1Hz = 1 Schallwelle / Sekunde.

•  Cent
Logarithmische Einheit für Tonhöhenunterschiede zwischen verschiedenen Tönen.
1200 Cent = 1 Oktave.
100 Cent = der Abstand zwischen zwei auf einander folgenden Halbtonschritte in einer gleichtemperierten Stimmung.

 

•  Frequenzspektrum
Alle Frequenzen, die in einem Klangbild vorhanden sind. Das Frequenzspektrum kann grafisch dargestellt werden.


5.      Auswahl und Plazierungen des Mikrophons

 

Genauigkeit des Mikrophons

Für den Tuner zählt nur die gemessene Frequenz. Lautstärke spielt hier keine große Rolle, deshalb ist die Empfindlichkeit des Mikrophons eher zweitrangig. Die Messgenauigkeit wird bei jedem Mikrophon eigentlich ausreichen.

 

Extern angeschlossenes oder eingebautes Mikro

Ein eingebautes Mikrophon, wie bei den meisten Laptops vorhanden, ist nicht immer geeignet. Es fängt mehr Hintergrundgeräusche auf als ein externes Mikrophon, das an der Soundkarte angeschlossen wird. Das Gehäuse vom Laptop nimmt Geräusche und Schwingungen aus der Umgebung auf und leitet sie ans Mikro weiter. Der Kühlerlufter ist eine bedeutende interne Geräuschquelle. Ein eingebautes Mikro ist oft auch nicht in der Lage, die tiefsten Frequenzen zu messen und es ist zudem schwierig, eine solches Mikrophon optimal im Verhältnis zum Instrument zu positionieren. Das alles spricht für ein externes Mikrophon, das mit einem Kabel an der Soundkarte angeschlossen wird und in der gewünschten Stellung platziert werden kann.

 

Abstand zwischen Mikrophon und Instrument

Je näher ans Instrument das Mikro platziert wird, desto geringer der Einfluss der Hintergrundgeräusche im Verhältnis zum Klang vom Instrument selbst. Ein kleinere Abstand wird die Messgenauigkeit deutlich erhöhen.

 

Digitale Effekte

Etwaige vorhandene digitale Effekte sollen vorm Stimmen grundsätzlich ausgeschaltet werden, weil sie ansonsten die Messergebnisse verfälschen können. Mikrophoneinstellungen wie Boost, Gain, Lautstärke usw. haben hier keine Auswirkungen.

 

Schlussfolgerung

Ein externes Mikrophon mit Kabelanschluss an den Rechner bietet die bevorzugte Konfiguration. Ein einfaches Mikro, das an die Soundkarte angeschlossen und in die gewünschte Stellung gebracht werden kann, reicht vollkommen aus. Das Frequenzbereich von billigen Mikros ist häufig unbekannt, ein hochwertiges dynamisches Mikrophon wird hier zu besseren Ergebnisse führen, besonders bei den tieferen Frequenzen. Das gilt meistens auch für USB Mikrophone, da die interne Soundkarte nicht benutzt wird, was vom Vorteil sein kann. Teueren Kondensatormikros sind natürlich auch hierfür geeignet, werden aber nicht zu besseren Ergebnisse führen. Digitale Effekte in der Software müssen stets ausgeschaltet bleiben.


 

6.        Beim ersten Gebrauch

 

Kurzinfos

Wenn der Maus-Cursor über einen Knopf oder ein Fenster gehalten wird, erscheint ein kleines Kästchen mit einer Kurzinfo zum jeweiligen Knopf oder Fenster.

 

Wahl der Klangeingabe

Um den Tuner zu benutzen, muss man zuerst den gewünschten Eingangskanal auswählen und konfigurieren. Meistens wird das eine Mikrophon sein. Beim ersten Einschalten erscheint automatisch das Konfigurationsfenster.

 

 

Links im Fenster oben wird die Klangeingabe ausgewählt und konfiguriert. Unter "select the recording device" bitte Soundkarte anklicken. Die verschiedene Eingangsoptionen werden unter "select the sound input in the recording device" aufgezählt. Hier wählt man die gewünschte Option.

 

Das Signal wird im Fenster darunter grafisch angezeigt. Der Tuner funktioniert am besten mit einem möglichst starken Signal, aber es darf nicht übersteuern. Die Signalstärke wird mit dem Schieberregler "sensitivity" justiert. Falls das Mikrophonsignal zu schwach ist, kann es durch Ankreuzen vom Feld "microphone boost" verstärkt werden.

 

Falls der Stereoeingang einen Balanceregler hat, soll dieser in der Mitte gestellt werden.

 

Der Knopf "Windows Recording Control for the selected device" öffnet das Konfigurationsfenster für den Schalleingang in Windows. Meistens wird das nicht notwendig sein.

 

Manchmal ist ein Brummen (50 oder 60 Hz) beim Eingangssignal hörbar. Verursacht wird dies in der Regel durch schlechte Erdung oder eine fehlerhafte Stromversorgung. Durch Ankreuzen vom entsprechenden "hum filter" Kästchen kann es herausgefiltert werden. Wird dies nicht gemacht, kann es zu Fehlanzeigen von Tönen mit ähnlicher Frequenzen, z.B. G1 (49Hz), A#1 (58,27Hz) oder B1 (61,74Hz) kommen.

 


7.      Der Stimmvorgang mit dem Hohner Harmonica Tuner

 

Automatische Erkennung der Tonhöhe

Der HOHNER Harmonica Tuner erkennt automatisch die Tonhöhe des klingenden Tones und zeigt diese im Fenster rechts an. Sobald der Ton stabil ist, erscheint das Wort "Lock", der angezeigte Ton wird sich im Display nicht mehr ändern. Erst nach einiger Sekunden der Ruhe kann der nächste Ton gestimmt werden.

 

 

 

Stimmen mit dem HOHNER Harmonica Tuner

 

1.       Den HOHNER Harmonica Tuner am Rechner starten. Dann das Mikrophon anschliessen und aufstellen. Es ist empfehlenswert, das Mikro auf einer Gummimatte oder einem Kissen zu platzieren, um zu verhindern, dass es Erschütterungen vom Fußboden auffängt.

2.       Versichern Sie sich, dass oben links am Bildschirm der richtige Mikrophoneingang ausgewählt ist.



3.       Es ist wichtig, eine ruhige Umgebung zu wählen, mit so wenig Hintergrundgeräusche wie möglich. Insbesonders bei durchgehenden, monotonen Geräusche, wie z.B. von einem Ventilator oder Aquarium-Pumpe, kann es schwierig sein, akkurate Messungen vorzunehmen.

4.       Mit dem Knopf "Reeds" können Sie angeben, ob Sie eine einzelne Stimmzunge oder ein Tremolo Stimmzungenpaar stimmen möchten. Wenn zwei Stimmzungen gleichzeitig erklingen sollen, muss die Anzahl der Zungen auf 2 eingestellt werden. Bei einer Einzelzunge soll diese Zahl auf 1 gestellt werden.

5.       Nun können Sie damit beginnen, Ihre Mundharmonika zu stimmen. Spielen Sie die Stimmzunge, die Sie stimmen wollen, vorsichtig an und beobachten Sie den roten Zeiger unten im Fenster. Dabei ist es unabdingbar, mit einer offenen Kieferstellung sowie einem gleichmäßigen und sanften Luftdruck zu spielen. Ansonsten ist es sehr schwierig, eine akkurate Messung vorzunehmen, weil Rachenform und Luftdruck die Schwingungsfrequenz der Zunge verlangsamen können, was das Ergebnis verfälschen wird. Laufende Änderungen in der Rachenform oder im Luftdruck werden es außerdem schwierig machen, eine stabile Tonhöhe zu erzeugen. Bitte sanft vorgehen! Wenn der Zeiger einen stabilen Messwert auf null anzeigt, ist die Zunge richtig gestimmt. In der Praxis ist es eigentlich unmöglich, eine Stimmzunge absolut genau zu stimmen. Glücklichweise ist dies auch nicht unbedingt erforderlich, da das menschliche Gehör kleinere Abweichungen in der Tonhöhe meist nicht wahrnimmt.

Bitte bedenken sie auch folgendes: Die Skala hinter dem Zeiger ist in Cent kalibriert. 100 Cent beim Ton B1 entspricht nur 3,57Hz. 100 Cent beim Ton C8 dagegen entspricht 241,92Hz. Deshalb müssen höhere Töne sehr viel genauer gestimmt werden (in Cent) als tieferen Töne. C8 darf nicht mehr als 0,1 Cent vom Sollwert abweichen, B1 dagegen darf bis zu 3 Cent davon abweichen.

 

6.       Falls der Ton zu tief ist, feilen Sie ein wenig Material an der Zungenspitze von der Oberfläche ab. Falls der Ton zu hoch ist, kratzen Sie ein wenig Material direkt vor der Nietstelle von der Zungenoberfläche ab.  Gehen Sie hier immer äußerst behutsam vor und verwenden Sie so wenig Druck wie möglich, um zu vermeiden, dass Lösabstand und Ausrichtung der Stimmzunge ungewollt verändert werden. Wir empfehlen, dass Sie zuerst die Unterweisungen im Video auf der Website aufmerksam studieren, bevor Sie damit beginnen, Ihre Mundharmonika zu stimmen.



7.       Nach dem Stimmvorgang sollten alle Zungen Ihrer Mundharmonika richtig gestimmt und spielbereit sein. Vergessen Sie aber nicht, dass auch mit dem HOHNER Harmonica Tuner es grundsätzlich notwendig ist zu lernen, das Werkzeug richtig handzuhaben und die richtige Atmung zu pflegen, um ein gutes Ergebnis zu erreichen. Akkurates Stimmen benötigt eine gewisse Erfahrung und verlangt nach Geduld. Aus verschiedenen Gründen kann sich die Tonhöhe einer Stimmzunge nachträglich verändern und einer Nachjustierung bedürfen. Bei Mundharmonikas mit einzelnen Stimmzungen empfehlen wir, Intervalle wie Oktave immer auf Reintönigkeit zu überprüfen. Der HOHNER Harmonica Tuner ist eine äußerst wertvolle Hilfe beim Stimmen, aber Ihr Gehör ist die letzte Instanz.


8.      Tuner Features

 

Das Eingangssignal

Das Klangsignal wird als Wellenform oben im Display angezeigt. Die höhe der Welle zeigt die Stärke des Eingangssignals. Falls das Signal zu stark ist, um ins Fenster hineinzupassen, wird es entsprechend verkleinert. Der Name der gewählten Klangeingabe (Menu  -  Tuner Settings) wird auch in diesem Fenster angezeigt. Hier kann man überprüfen, ob ein Eingangssignal empfangen wird.


 

 

Der gemessene Ton

Der festgestellte Ton wird als Buchstabe mit Oktavnummer, sowie ggf. ein Vorzeichen im Tonfenster unten rechts angezeigt. Der gewählte Wert für A4 wird in der oberen linken Ecke dieses Fensters angezeigt. Sobald der Tonsignal stabil ist, erscheint das Wort "Lock". Nun wird der angezeigte Ton sich nicht mehr ändern. Nach einigen Sekunden Ruhe kann der nächste Ton gestimmt werden.

 

 

 

Das Frequenzspektrum des gemessenen Tones

Das Frequenzspektrum vom gemessenen Ton wird im Frequenzspektrum-Fenster grafisch dargestellt. Die waagerechte Achse zeigt die Frequenz, die senkrechte Achse die Amplitude. Der Klang der Stimmzunge erzeugt eine Spitze im Frequenzspektrum, die in der roten Wellenform angezeigt wird. Der Tuner erkennt diese Spitze und kennzeichnet sie mit einer blauen senkrechten Linie. Die senkrechte graue Linie zeigt die gewünschte Frequenz des gemessenen Tones.

 

 

 

Die Abweichung von der gewünschten Frequenz

In wie weit die Schwingungsfrequenz der Stimmzunge von der gewünschten Frequenz abweicht wird im Fenster "Cent 1" in Zahlen angezeigt, sowie auch vom roten Zeiger darunter. Im "2 reeds" Modus (für Tremoloinstrumente), die Abweichung der zweiten Stimmzunge wird im Fenster "Cent 2" sowie von einem zweiten roten Zeiger angezeigt. Die zwei gleichzeitig erklingende Zungen erzeugen Interferenzschwingungen oder "beats", deren Geschwindigkeit im Fenster "Beating" angezeigt wird.

 

Wenn man zwei Stimmzungen als Paar stimmt, soll die erste immer mit dem Fenster "Cent 1" oder dem roten Zeiger gestimmt werden. Wenn man die zweite Zunge dazu stimmt, erfolgt dies immer mittels dem "Beating" Fenster. Nur so sind die "Beats" akkurat zu stimmen. Benutzen Sie dafür nie das Fenster "Cent 2" oder den zweiten roten Zeiger.

 

 

 

Die gewünschten Beats

Bei jedem Paar Tremolostimmzungen sollen die Beats in einer bestimmten Geschwindigkeit schwingen. Tiefe Töne bedürfen andere Beats als höhen Töne. Die gewünschte Geschwindigkeit kann im Konfigurationsfenster eingestellt werden: Menu - Tuner Settings. Die gewünschte Beats für den gemessenen Ton werden im Fenster "Desired" angezeigt. Beim Stimmen der zweiten Zunge versuchen Sie, die gemessene Beats (Fenster: "Beating") den gewünschten Beats (Fenster "Desired") anzugleichen.

 

Die Frequenz vom Ton A4

Die Grundfrequenz für A4 kann im Konfigurationsfenster eingestellt werden: Menu - Tuner Settings. Die Tonhöhen aller anderen Töne werden automatisch angepasst.

 

Tuner "einfrieren"

Alle Bewegungen vom Zeiger sowie von Zahlen und Grafiken können eingefroren werden, um sie leichter lesbar zu machen. Klicken Sie einfach auf dem "Freeze"-Knopf oder drücken Sie die Leertaste.

 

 

 

Tuner vollflächig vergrößern

Um den Tuner auf dem gesamten Bildschirm zu zeigen, Klicken Sie in das quadratische Feld oben rechts (siehe unten). Das ist besonders hilfreich, wenn der Bildschirm etwas weiter weg steht.

 


 

9.        Die Stimmgenauigkeit

 

Maximale Genauigkeit in Hertz und Cent

Bei Töne mit einer Dauer von mehr als 10 Sekunden liegt die Genauigkeit des Tuners bei weniger als 0,1 Hertz. Die Genauigkeit in Cent ändert sich je nach Tonhöhe des gemessenen Tones, weil ein Cent eine relative Einheit ist. Das Intervall in Hertz zwischen zwei aufeinander folgenden Halbtonschritten wird bei steigender Tonhöhe immer größer, während das Intervall in Cent per Definition immer 100 beträgt. Hier zur Orientierung einige Werte für die Genauigkeit: C1: 5,2 Cent, C2: 2,6 Cent, C3: 1,4 Cent, C4: 0,6 Cent, C5 0,4 Cent, C6: 0,16 Cent, C7: 0,08 Cent, C8: 0,04 Cent. Deshalb misst der Tuner mit zunehmender Genauigkeit, je höher den Ton.

 

Feststellbare Unterschiede in der Tonhöhe

Der kleinste Unterschied in Tonhöhe, der vom menschlichen Gehör wahrgenommen wird, liegt bei ca. 2 Hertz. Mit ± 0,1 Hertz liegt die Genauigkeit des Tuners in einer anderen Größenordnung. Diese sehr hohe Genauigkeit ist aber notwendig, um die Interferenzen (Beats) zwischen zwei Stimmzungen messen zu können. Hier macht sich ein Unterschied von mehr als 0,1 Hertz für das menschliche Gehör schon wahrnehmbar, weil die Beats dadurch hörbar schneller oder langsamer werden.

 

Die automatische Kalibrierung

Der Tuner benutzt die Soundkarte für alle Messungen. Um mögliche Fehler der Karte zu kompensieren, unternimmt der Tuner eine automatische Kalibrierung. Eine manuelle Kalibrierung, die bei herkömmlichen Stimmgeräte häufig möglich ist (z.B. mit einer Schraube), ist deshalb nicht notwendig. Dadurch gewährleistet der Tuner stets akkurate Messungen.

 

Interne Genauigkeit

Der Tuner zeigt die gemessene Stimmwerte mit 1 oder 2 Dezimalzahlen hinterm Komma. Intern berechnet der Tuner eigentlich mit 7 Dezimalzahlen. Bevor er aber eine Abweichung anzeigt, wird die Zahl auf 1 oder 2 Dezimalzahlen abgerundet.

 

 

10.    Systemanforderungen

Der Tuner läuft optimal auf Rechnern, die vom Pentium II, 1 GHz starten. Er funktioniert auch auf Rechnern, die langsamer sind, wird aber entsprechend langsamer reagieren. Er läuft auf Windows 2000, XP, Vista sowie 7 und benutzt einen Mikrophoneingang.

 



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