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Handbuch
Das Stimmgerät wurde zum Stimmen von
Akkordeons und ähnlichen 'free-reed' (durchschlagende Tonzungen) Instrumenten
wie z.B. die diatonische Harmonika, die Konzertina, das Bandoneon, die Melodica
oder die Zungenorgel entwickelt. Dirks Stimmgerät ist für Fachleute und
erfahrene Stimmer gedacht. Weil es jedoch einen guten Einblick in den
Stimmprozess gibt, ist es für Anfänger gleichermaßen gut geeignet.
Die einzigartigen Möglichkeiten dieses
Stimmgerätes vereinfachen und beschleunigen den Stimmprozess erheblich. Das
Stimmgerät hat einen großen Tonumfang von E0 bis C9, eine sehr hohe
Genauigkeit von weniger als 0.05 Hz (bei Tonereignissen > 20 Sekunden) und
kann die Stimmung von bis zu drei Stimmzungen gleichzeitig analysieren. Somit
kann die Stimmung eines Akkordeons überprüft werden, ohne Stimmzungen stillzulegen
und ohne das Gehäuse öffnen zu müssen. Die Ist-Frequenzen der Stimmzungen, die sich
wechselseitig beeinflussen und auch durch das Gehäuse beeinflusst werden,
können so analysiert werden. Auf diese Weise ist es erheblich einfacher, eine fehlerhafte
Stimmzunge zu identifizieren. Das Stimmgerät misst auch die Schwebungen, die durch
zusammen klingende Stimmzungen entstehen und zeigt diese in Cent oder Hertz an.
Schwebungen können durch separate Messung einzelner Stimmzungen nicht
hinreichend genau bestimmt werden. Bei gleichzeitiger Messung zweier
Stimmzungen ist jedoch eine ausreichende Genauigkeit erreichbar. In Kapitel 27 finden
Sie detaillierte Informationen hinsichtlich der Genauigkeit des Stimmgeräts.
Die ermittelten Schwebungen werden mit einer Schwebungstabelle
(Soll-Stimmzustand) des Akkordeons verglichen. In der Schwebungstabelle sind
die Soll-Schwebungen pro Ton eingetragen. Solch eine Schwebungstabelle kann
durch Ausfüllen einer Maske im Stimmgerät schnell und einfach erzeugt werden.
Das Stimmgerät ist durch ein Modul ergänzbar,
das alle Töne des Akkordeons aufnehmen, speichern und danach ein Bericht
erstellen kann. Dieser Bericht stellt den Stimmzustand jeder einzelnen Stimmzunge
in einer übersichtlichen Tabelle dar. Nachdem man das Akkordeon geöffnet hat,
können die Stimmzungen, die zu sehr verstimmt sind, auf dem Stimmtisch mit
Hilfe der Werte des Berichts korrigiert werden. Die Stimmzungen, die außerhalb
des Gehäuses die Frequenz verändern, erhalten die korrekte Frequenz nachdem sie
wieder in das Akkordeon eingebaut wurden. Der Bericht kann dann erneut gedruckt
und dem Akkordeon als Stimmungsbericht beigelegt werden.
Akkorde (drei Stimmzungen) und Oktaven (zwei
oder drei Stimmzungen in mehreren Oktaven) können mit dem Stimmgerät ebenfalls überprüft
werden, ohne das Gehäuse zu öffnen.
Neben den erwähnten grundlegenden Funktionen
hat das Stimmgerät viele Zusatzfunktionen wie:
-
Fullscreen Darstellung
-
Freeze-Funktion um Zahlen und Diagramme bequem
lesen zu können
-
Wiedergabe von Tönen per Soundkarte
-
automatische oder manuelle Auswahl der zu überprüfenden
Töne
-
automatische Korrektur von möglichen Fehler in der
Genauigkeit der Soundkarte
-
automatische Reduktion von Hintergrundgeräuschen
und -störungen.
Das Stimmgerät ist auf einem PC oder Laptop
mit Windows Betriebssystem lauffähig und arbeitet mit dem eingebauten oder einem
externen Mikrophonen.
Inhaltsverzeichnis
1. Dirks
Akkordeon Stimmgerät 2
2. Testversion. 4
3. Ergänzungsmodule. 4
4. Glossar 5
5. Installation. 7
6. Deinstallation. 11
7. Auswahl
und Platzierung des Mikrofons. 13
8. Erste
Benutzung. 16
9. Stimmung. 18
10. Eingangssignal 23
11. Balkendiagramm.. 23
12. Erkannte
Note. 23
13. Frequenzspektrum
der erkannten Note. 24
14. Stimmfehler
der Stimmzungen. 25
15. Manuelle Auswahl
der zu analysierenden Note. 25
16. Lange
Klangereignisse analysieren. 26
17. Töne
wiedergeben. 26
18. Transponieren. 26
19. Kammerton A4
konfigurieren. 27
20. Akkorde
analysieren. 27
21. Oktaven
analysieren. 28
22. Einstellungen. 30
23. Schwebungstabellen. 34
24. Akkordeons
stimmen. 41
25. Akkordeons
mit dem Modul 'Aufnehmen und Bericht' stimmen. 42
26. Verminderung
von Nebengeräuschen und Genauigkeit 49
27. Die
Genauigkeit des Stimmgeräts. 50
28. Hertz und
Cent 51
29. Schwebung. 52
30. Die
gleichschwebende Stimmung. 53
31. Überblick
über die Fenster 54
32. Überblick
über die Schalter 55
33. Shortcuts
und „Klicks“ 56
34. Frequenztabelle
der Töne. 57
35. Systemvoraussetzungen. 60
Die Testversion dient zur Erlangung eines Überblicks
über die Möglichkeiten des Stimmgeräts. Nur ein Teil der Noten der Tonleiter
kann mit dieser Version analysiert werden. Folgende Noten werden unterstützt:
E0 F0 G#0 A0 C1 C#1 E1 F1 G#1 A1 C2 C#2 E2 F2 G#2 A2 C3 C#3 E3 F3 G#3 A3 C4 C#4 E4 F4
G#4 A4 C5 C#5 E5 F5 G#5 A5 C6 C#6 E6 F6 G#6 A6 C7 C#7 E7 F7 G#7 A7 C8 C#8 E8 F8 G#8 A8 C9
Das Stimmgerät kann mit Zusatzmodulen ergänzt
werden. Diese Ergänzungsmodule erweitern die Funktionalität. Zurzeit gibt es
ein Ergänzungsmodul. Dieses Modul fügt die Möglichkeit hinzu, alle Töne des
Akkordeons aufzunehmen, zu speichern und einen Bericht zu erzeugen. Besuchen
Sie die Internetseite wegen neuer Ergänzungsmodule:
http://www.dirksprojects.nl
• Frequenz
(frequency)
Anzahl der Schwingungen pro Sekunde eines Tones (Tonhöhe).
• Klang
(sound)
Klangfarbe, die das menschliche Ohr wahrnimmt.
• Ton
(tone)
Klangereignis mit einer konstanten Tonhöhe.
• Note
(note)
Darstellung eines Tones mit einer spezifischen Tonhöhe und Länge.
• Tonleiter
(scale)
Ansteigende oder abfallende Folge von Tönen in einer definierten Reihenfolge.
• Tonhöhe
(pitch)
die Frequenz eines Tones. (Grundfrequenz)
• Grundton
(fundamental tone)
die erkannte Tonhöhe eines Klangs ist die des Grundtons. Der Grundton ist der niedrigste
Ton der Töne, aus denen der Klang aufgebaut ist.
• Oberton
(overtone)
ein Ton in einem Klang mit einer höheren Frequenz als der des Grundtons. Die
Obertöne eines Klangs sind ganzzahlige Vielfache der Frequenz des Grundtons.
• Schwebung
(beating)
die Schwebung die im Klang auftritt, wenn zwei Töne mit einem kleinen Frequenzunterschied
gleichzeitig erklingen.
• Intervall
(interval)
Der Tonhöhenunterschied zweier Noten.
• Halbton
(semitone)
das kleinste musikalische Intervall, das in der westlichen Musik verwendet
wird. Eine Oktave besteht aus zwölf Halbtönen. Bei der gleichschwebenden
Stimmung sind alle Halbtonabstände genau gleich groß. Auf einem Klavier ist das
Intervall zwischen zwei aufeinander folgenden weißen Tasten ein Halbton, sofern
keine Taste zwischen beiden liegt. Falls es eine schwarze Taste zwischen den beiden
weißen Tasten gibt, dann besteht das Intervall zwischen den zwei weißen Tasten aus
zwei Halbtönen. Dann ist das Intervall zwischen der weißen und der schwarzen Taste
ein Halbton. Das Intervall zwischen einer Note und der gleichen Kreuz Note
(z.B. C und C#) ist immer ein Halbton.
• Oktave
(octave)
der Abstand zweier Tönen, bei dem die Frequenz des zweiten Tones genau doppelt
so hoch ist wie die des ersten.
1 Oktave = 12 Halbtöne.
• Stimmung
(temperament)
die Abstimmung der Frequenzen der Noten aufeinander. In der westlichen Musik
ist die gleichschwebende Stimmung am populärsten. Andere Stimmungen sind zum
Beispiel: die reine Stimmung, die pythagoreische Stimmung, die mitteltönige
Stimmung, die wohltemperierte Stimmung und die 31 gleichschwebende Stimmung.
• Chromatische
Tonleiter (chromtic scale)
eine chromatische Tonleiter ist eine Tonleiter, die alle zwölf Halbtöne der
Oktave enthält:
c – c# – d – d# – e – f – f# – g – g#
– a – a# – b (die weißen und schwarzen Tasten eines Klaviers)
• Halbton-
und Ganzton-Schritt (half-tone and whole-tone steps)
ein Halbtonschritt ist- ein Intervall von einem Halbton wie dem Intervall
zwischen zwei aufeinander folgenden weißen Tasten auf einem Klavier ohne eine
schwarze Taste zwischen beiden. Ein Ganzton-Schritt ist ein Intervall von zwei
Halbtönen wie z.B. zwei aufeinander folgende weiße Tasten auf einem Klavier,
zwischen denen eine schwarze Taste liegt.
• Diatonische
Tonleiter (diatonic scale)
eine diatonische Tonleiter ist eine Tonleiter mit Halbton- und
Ganzton-Schritten:
C-Dur: c – d – e – f – g – a – h (die Weiß-Tasten auf einem Klavier oder den
Tasten auf einer diatonischen Harmonika)
C-Moll: c – d – eb – f – g – ab – bb
• Wechseltönig
(bisonoric)
der Begriff ‚wechseltönig’ wird verwendet, wenn eine Taste eines
akkordeonählichen Instruments jeweils einen anderen Ton auf Zug oder Druck
erzeugt..Zum Beispiel: Bandoneon, diatonisches Akkordeon, Mundharmonika.
• Hertz
(hertz)
Maßeinheit der Frequenz.
1 Hz = 1 Voll-Welle pro Sekunde.
• Cent
(cent)
logarithmische Maßeinheit für den Frequenzunterschied zweier Töne in der
Tonleiter.
1200 Cent = 1 Oktave.
100 Cent = der Abstand von 2 aufeinander folgenden Halbtönen in einer
gleichschwebenden Stimmung.
• Frequenzspektrum
(frequency spectrum)
alle Frequenzen, die in einem Klang auftreten. Das Frequenzspektrum kann in
Form eines Diagramms dargestellt werden.
• Stimmtisch
(tuning table)
ein spezieller Arbeitstisch für das Stimmen der Stimmzungen eines Akkordeons.
Das Stimmgerät besteht aus einer
Installationsdatei.(eine .exe-Datei). Während des Downloads dieser Datei erscheinen
folgenden Fragen:

Im Schirm oben, können Sie 'Run' oder 'Save'
wählen. Wenn man 'Run' wählt, wird die Installationsdatei direkt downgeloadet
und ausgeführt. Wenn man 'Save' wählt, wird die Installationsdatei auf Ihrem
Computer gespeichert. Wenn Sie diese Option wählen, können Sie das Stimmgerät
(z.B.) auf einer CD schreiben, damit Sie es später wieder installieren können.

Nach dem Download der Datei, wird der Schirm
oben gezeigt. Wenn man 'Run' auf diesem Schirm wählt, wird die
Installationsdatei ausgeführt. Um das Stimmgerät später zu installieren, können
Sie die gespeicherte Installationsdatei erneut ausführen.

Weil der Internet Browser das Stimmgerät nicht
kennt, warnt der Schirm oben vor der Ausführung einer unbekannten Datei. Wenn
Sie 'Run' wählen, wird die Installationsdatei wirklich ausgeführt.

Mit dem Installationsprogramm oben, kann das
Stimmgerät installiert und deinstalliert werden. Wenn man 'Install' wählt, wird
das Stimmgerät installiert. Die Dateien des Stimmgeräts werden in den
Windows-Programmordner geschrieben. Der ausgewählte Installationsordner wird am
unteren Schirmrand neben 'Installationsfolder' angezeigt. Wenn man die Checkbox
‚Place icons on your computer's desktop’ löscht, werden keine Ikonen auf Ihrer Arbeitsfläche
installiert. Wenn man die Checkbox ‚Start the application after installation’
löscht, wird das Stimmgerät nach der Installation nicht sofort ausgeführt. Im
Allgemeinen sollten beide Checkboxen eingeschaltet bleiben.

Der Schirm oben zeigt an, dass das Stimmgerät
erfolgreich installiert wurde und dass es ausgeführt wird. Um das Stimmgerät
später aufzurufen, wird eine Ikone auf der Arbeitsfläche Ihres Computers
platziert. Die gleiche Ikone wird auch im Start Menu von Windows unter „Dirks
Akkordeon Stimmgerät ProV2.2“ angelegt.
Der Disclaimer

Wenn das Stimmgerät zum ersten Mal ausgeführt
wird, wird der so genannte ‚Disclaimer’ angezeigt. Dieser Schirm bedeutet, dass
der Autor auf absolut keine Art, für möglichen direkten oder indirekten Schaden
der aus dem Gebrauch oder fehlerhafter Benutzung dieser Software resultiert
verantwortlich zu machen ist. Um das Stimmgerät auszuführen, müssen Sie den
Disclaimer durch das Betätigen des 'Accept'-Buttons’ akzeptieren. Sie können
den Disclaimer auch ablehnen, indem Sie auf das rote Kreuz klicken. Das
Stimmgerät wird dann geschlossen.
Aktivierung.

Im Aktivierungs-Schirm oben, können Sie Ihren
Namen, Adresse und E-Mail weitergeben. Diese Daten werden verwendet, um Sie über
Änderungen, Aktualisierungen etc. zu informieren. Diese Daten werden nicht an
Dritte weitergeleitet. Es ist nicht zwingend, Ihre Daten einzutragen. Sie
können die Checkbox aktivieren, wenn Sie Ihren Namen und E-Mail Adresse nicht
weiterleiten möchten. Um fortzufahren, klicken Sie auf 'Activate'.

Mit dem Installationsprogramm, kann das
Stimmgerät auch deinstalliert werden. Wenn Sie 'Uninstall' wählen, wird das
Stimmgerät deinstalliert. Alle Dateien, die während der Installation auf Ihren
Rechner kopiert wurden, werden von Ihrem Computer gelöscht. Das
Installationsprogramm kann vom Windows Start Menu unter „Dirks Akkordeon
Stimmgerät ProV2.2“ gestartet werden.

Das Stimmgerät kann auch mittels der Ikone
‚Software’ im Konfigurations-Schirm von Windows deinstalliert werden.
Die Qualität des Mikrofons
Für das Stimmgerät ist nur die Frequenz des Tons
ist wichtig. Das Klangvolumen ist irrelevant. Der Frequenzbereich des Mikrofons
muss mindestens von 20 Hz bis 10 kHz reichen. Die Qualität des Mikrofons ist zweitrangig.
Ausschlaggebend ist nur die Frequenz. Deshalb ist nahezu jedes handelsübliche
Mikrofon geeignet.
Internes oder externes Mikrofon
Ein eingebautes Mikrofon wie in den meisten
Laptops zu finden, ist gut geeignet. Es fängt jedoch mehr Störgeräusche als
ein externes Mikrofon auf. Das Gehäuse des Laptops nimmt ebenfalls Klänge und
Erschütterungen auf und leitet sie an das interne Mikrofon weiter. Der
Kühlventilator des Laptops kann ebenfalls eine Quelle von Störgeräuschen
sein. Ein Großteil dieser Geräusche wird durch das Stimmgerät unterdrückt, so
dass mit einem internen Mikrofon dennoch hinreichend gute Ergebnisse erzielt
werden können Ein viel größerer Nachteil des eingebauten Mikrofons ist, dass es
nahezu unmöglich ist, es auf der rechten Seite des Akkordeons in Position zu
bringen. Ein externes Mikrofon, kann wesentlich leichter ausgerichtet werden.
Dynamisches oder Kondensatormikrofon
Mikrofone können in zwei Gruppen eingeteilt
werden: dynamische Mikrofone und Kondensatormikrofone. Es gibt noch andere Typen
(electret, c-ducer, pzm, Kristall, piëzo), die jedoch kaum gebräuchlich sind.
Dynamische Mikrofone und Klinken-Stecker
Kondensatormikrofone, Vorverstärker und XLR
Stecker
Ein dynamisches Mikrofon besteht aus einer
Membran mit Spule, die in ein Magnetfeld taucht. Töne lassen die Membrane in dem
Magnetfeld schwingen. Dadurch wird eine elektrische Spannung induziert. Dieser Mikrofontyp
kann ohne einen Vorverstärker (und folglich auch ohne eine Spannungsversorgung)
direkt an die Soundkarte angeschlossen werden und wird im Allgemeinen mit einem
so genannten Klinken-Stecker ausgerüstet.
Ein Kondensatormikrofon besteht aus einer
leitenden Membran, die nahe einer feststehenden leitenden Platte befestigt ist..
So entsteht ein Kondensator, dessen Kapazität von der Position der Membran
abhängig ist. Töne versetzen die Membrane in Schwingungen, die die Kapazität
des Kondensators verändern. Mit Hilfe einer elektrischen Spannung die am Kondensator
anliegt, können seine Kapazität und folglich das Tonsignal ausgewertet werden.
Diese Spannung wird Phantomspannung genannt, für deren Erzeugung ein spezieller
Vorverstärker notwendig ist. Dieser Mikrofontyp kann nicht direkt an die
Soundkarte angeschlossen werden und wird im Allgemeinen mit einem so genannten
XLR Stecker ausgerüstet.
Dynamische Mikrofone sind relativ preiswert
und können direkt mit der Soundkarte verbunden werden. Kondensatormikrofone sind
teuer und benötigt einen Vorverstärker mit Phantomspeisung. Die bessere Klangqualität
eines Kondensatormikrofons hat keinen Einfluss auf die Genauigkeit des
Stimmgeräts. Das Stimmgerät arbeitet sehr gut mit beiden Typen, aber aus vorher
erwähnten Gründen ist das dynamische Mikrofon vorzuziehen.
Platzierung des
Mikrofons
Die Platzierung des Mikrofons hat direkten
Einfluss auf die Qualität der Messergebnisse. Stellen Sie das Mikrofon immer
auf der Seite des Instruments auf die analysiert werden soll. Diskantseite –
rechts vom Instrument, Bass-Seite – links vom Instrument. Wenn der Stimmstock
aus dem Akkordeon herausgenommen und auf dem Stimmtisch justiert wird, dann
muss das Mikrofon so über dem Stimmstock platziert werden, dass alle Stimmzungen
in gleicher Lautstärke vom Mikrofon empfangen werden. Wenn zwei Zungen
gleichzeitig und gleich laut klingen und das Mikrofon wird in der falschen
Position platziert, dann kann es sein, dass eine der beiden Zungen schwächer vom
Mikrofon aufgenommen wird. Das beeinflusst die Messgenauigkeit negativ.
Der Abstand vom Mikrofon zum Akkordeon
Je näher das Mikrofon am Akkordeon platziert
wird, desto geringer sind die Störeinflusse durch Hintergrundgeräusche. Bei
einem Abstand von ca. 50 cm oder weniger erhalten Sie die besten
Messergebnisse.
Digitaleffekte
Einige Mikrophone werden mit Software
(sogenannten Treibern), die das Klangsignal mittels digitaler Effekte verändern
können geliefert. Dies sind Effekte wie Echo, Brumm-Filter, Stereobasisverbreiterung,
Richtungsempfindlichkeit und Geräuschverminderung. Diese Effekte verformen das Eingangssignal.
Eine einwandfreie Funktion des Stimmgerätes ist dann nicht mehr gegeben. Schalten
Sie deshalb alle Arten von Effekten ab. Die Mikrofoneinstellungen: 'boost',
'sensitivity', 'volume', 'gain' und 'balance' stellen kein Problem dar.
Zusammenfassung
In der Praxis reicht ein einfaches dynamisches
Mikrofon, das häufig mit der Soundkarte mitgeliefert wird vollkommen aus um gute
Ergebnisse zu erhalten. Der Frequenzbereich solch eines preiswerten Mikrofons ist
jedoch oft nicht bekannt. Besonders für die niedrigeren Töne, kann ein höherwertiges
dynamisches Mikrofon bessere Resultate bringen. Der Frequenzgang des Mikrofons sollte
von mindestens 20 Hz bis 10 kHz reichen. Die viel teureren
Kondensatormikrophone sind zwar verwendbar, führen aber nicht zu besseren
Resultaten. Digitaleffekte in der Mikrofonsoftware müssen abgeschaltet werden.
Tooltips
Wenn man mit dem Mauszeiger für kurze Zeit
über einer Taste oder einem Fenster des Stimmgeräts schwebt, wird ein so
genannter Tooltip angezeigt. Ein Tooltip ist ein kleines Textfenster mit einer
Erklärung der Taste oder des Fensters.
Den Eingangskanal auswählen
Um das Stimmgerät benutzen zu können ist es
notwendig den gewünschten Eingangskanal auszuwählen und zu konfigurieren. Im
Allgemeinen ist es der Mikrofoneingang. Deshalb wird der Konfigurationsbildschirm
beim ersten Start des Stimmgeräts angezeigt.

Der linke Teil des Konfigurationsbildschirms
oben ist für die Auswahl und die Konfiguration des Eingangskanals wichtig. Mit 'select
the recording device' wählen Sie die Soundkarte aus. Die verschiedenen Eingangskanäle
der ausgewählten Soundkarte werden am 'select the sound input in the recording
device' aufgelistet. Hier wählen Sie den zu verwendenden Eingangskanal aus.
Die Empfindlichkeit des Eingangskanals wird
mit dem 'Sensitivity'-Regler eingestellt. Das aktuelle Signal des ausgewählten Eingangskanals
wird unten in einem Diagramm angezeigt. Das Stimmgerät funktioniert gut, wenn
das Eingangssignal möglichst stark ist. Jedoch um Verzerrungen zu vermeiden
sollte das Signal den oberen bzw. den unteren Rand des Diagramms nicht
erreichen. Die Signalstärke kann mit dem 'Sensitivity'-Regler eingestellt
werden. Wenn ein Mikrofon ausgewählt wird dessen Signal zu schwach ist, kann die
Checkbox 'Microphone boost' eingeschaltet werden, um das Signal zu verstärken.
Die Balance eines Stereo-Eingangskanals wird
mit dem 'Balance'-Regler eingestellt. In den meisten Fällen muss die Balance auf
die mittlere Position eingestellt werden.
Das Tasten 'Windows Recording Control for the
selected device' öffnet den Klanginput-Konfigurations-Schirm von Windows.
Dieser Schirm wird normalerweise nicht benötigt.
50 oder 60Hz Brummen im Klangsignal kann herausgefiltert
werden, indem man die Checkbox vor 'hum filters' einschaltet. Solch ein Brummen
wird im Allgemeinen durch das Netzteil des Computers verursacht, das durch das
Mikrofon übertragen wird. Das Stimmgerät könnte das Brummen (falls die Brummfilter
abgeschaltet sind), als G1 (49Hz), A#1 (58,27Hz) oder B1 (61,74Hz) interpretieren.
Sorgen Sie für eine ruhige Umgeben
Das Stimmgerät unterdrückt störende
Hintergrundgeräusche. Es ist jedoch praktisch unmöglich, ein im Hintergrund spielendes
Akkordeon von den zu überprüfenden Tönen zu unterscheiden. Die zu überprüfenden
Töne müssen lauter sein als die Hintergrundgeräusche. Hintergrundgeräusche
beeinflussen die Geschwindigkeit des Stimmgeräts negativ. Die besten Resultate
werden in einer ruhigen Umgeben mit wenig Hintergrundgeräuschen erreicht.
Warten Sie die Initialisierung ab
Starten Sie das Stimmgerät und warten Sie bis
der Text 'Initializing…' verschwindet. Kurz nach dem Start des Stimmgeräts
werden ungefähr 5 Sekunden lang die Hintergrundgeräusche analysiert. Wenn
während dieses Zeitraums eine Note gespielt wird, wird sie als
Hintergrundgeräusch interpretiert. Dieser Ton wird dann nicht erkannt. Falls
dies geschieht, müssen Sie den Ton für etwa fünf Sekunden unterbrechen, bevor
Sie ihn erneut anspielen.

Noten, Oktaven oder Akkorde
Sie müssen mit den Tasten 'Octaves' und
'Chords' auswählen was Sie stimmen möchten: einzelne Noten (keine der beiden
Tasten betätigt), Oktaven ('Octaves’-Taste betätigt) oder Akkorde ('Chords’-Taste
betätigt).
Die Zahl Stimmzungen auswählen
Die richtige Zahl der Stimmzungen pro Ton muss
mit der 'Reeds’-Taste eingestellt werden. Diese Zahl muss der Zahl der Stimmzungen
entsprechen, die gleichzeitig klingen. Wenn mehr Stimmzungen klingen als
ausgewählt wurden, dann erkennt das Stimmgerät nur die lautesten Stimmzungen. Die
Anzeige springt dann von einer zur anderen Stimmzunge und das Ablesen wird
erschwert. Wenn weniger Stimmzungen klingen als ausgewählt wurden, dann ist es
möglich, dass das Stimmgerät ein Hintergrundgeräusch als Ton interpretiert. Das
kommt jedoch sehr selten vor und stellt kein Problem dar. Lediglich das Ablesen
wird erschwert.

Die zu stimmende Note anspielen
Sie müssen den Ton, den Sie stimmen möchten,
mit konstantem Spieldruck anspielen bis der rote Text 'Lock' erscheint. Die
Tonhöhe der Stimmzunge ändert sich ein Wenig mit dem Spieldruck. Wenn der
Spieldruck höher wird, schlägt die Stimmzunge weiter aus. Das führt zu einer
Verringerung der Tonhöhe.. Aus diesem Grund ist es wichtig, die Stimmung immer mit
dem gleichen Spieldruck durchzuführen. Sobald die zu überprüfende Note hinreichend
konstant erklingt, erscheint der rote Text 'Lock'. Das Stimmgerät springt nicht
mehr zu einer anderen Note, solange die aktuelle Note angespielt wird.

Die Note nicht zu lang spielen
Das Stimmgerät löscht lange gleichbleibende Hintergrundgeräusche
wie z.B. den Klang eines Kühlventilators. Wenn die Note die Sie überprüfen möchten,
zu lange (ungefähr 30 Sekunden) klingt, wird sie als Hintergrundgeräusch
interpretiert und ausgeblendet. Falls das geschieht, müssen Sie den Ton für
ungefähr fünf Sekunden unterbrechen, bevor Sie ihn erneut anspielen.
Die Lautstärke überwachen
Wenn die Lautstärke zu hoch ist, verformt sich
das Eingangssignal. Das Stimmgerät kann dann nicht mehr korrekt arbeiten. Falls
dies regelmäßig auftritt, müssen Sie zum Konfigurations-Schirm (Menu -
Settings) wechseln und die Eingangsempfindlichkeit ('Sensitivity'-Regler)
verringern. Das Stimmgerät überwacht die Lautstärke und zeigt gegebenenfalls
einen roten Blinktext 'input signal too strong!' sobald die Lautstärke zu hoch wird.

Die erkannte Note überprüfen
Das Stimmgerät zeigt die Bezeichnung der
erkannten Note an. Die Oktave der Note wird unten rechts vom Notenzeichen angezeigt.
Der Kammerton A mit 440 Hz ist in Oktave 4 und wird als A4 angezeigt.

Die Stimmfehler numerisch ablesen
Die Stimmfehler der überprüften Stimmzungen
werden vom Stimmgerät numerisch angezeigt. Diese Stimmfehler können mit
Bezug auf die Frequenz der Tonleitertöne berechnet werden. Die Stimmzungen
müssen dann so gestimmt werden, dass die ermittelten Stimmfehler und die Soll-Stimmfehler
gleich werden. Die beweglichen roten Zeiger zeigen dann die gleichen Werte wie
die numerische Anzeige.
Die Stimmfehler können auch mit Bezug auf Soll-Schwebungen
aus einer Schwebungstabelle berechnet werden. Die Stimmzungen müssen dann
so gestimmt werden, dass die ermittelten Stimmfehler alle null sind. In Kapitel
23 wird es erklärt, wie Schwebungstabellen zu benutzen sind. Die Methode die
zur Berechnung der Stimmfehler angewendet werden soll, kann im
Konfigurations-Schirm (Menu - Settings) eingestellt werden.

Die Stimmfehler mit den beweglichen Zeigern
ablesen
Die ermittelten Stimmfehler werden vom
Stimmgerät auch mittels der beweglichen roten Zeiger angezeigt. Diese Anzeige wird
immer in Bezug auf die genaue Frequenz der Töne innerhalb der Tonleiter
berechnet. Die Skala der Anzeige reicht von Cent 50 zu niedrig bis Cent 50 zu
hoch. Das entspricht dem Bereich eines Halbtons. Die Stimmzungen müssen so gestimmt
werden, dass die Ist-Stimmfehler gleich den Soll-Stimmfehlern werden. Die Stimmfehler
können hier nicht in Bezug auf die Soll-Schwebungen aus einer Schwebungstabelle
berechnet werden. Die absoluten Frequenzen der Stimmzungen können in Textboxen angezeigt
werden (in Hertz). Mit der 'Freq’-Taste an der Unterseite des Stimmgeräts
können diese Anzeigen ein- und ausgeschaltet werden.

Die Schwebung ablesen
Die Schwebungen der Stimmzungen werden vom
Stimmgerät numerisch gezeigt. Die ‚Hz/Cent’-Taste ändert die Darstellung zwischen
Hertz und Cent.
Das Stimmgerät „einfrieren“
Das Stimmgerät kann „eingefroren“ werden,
damit die gezeigten Werte und die Diagramme unverändert bleiben und in Ruhe abgelesen
werden können. Das Stimmgerät wird auch durch Betätigen der SPACE-Taste
„eingefroren„.
Ganzseitendarstellung
Das Stimmgerät kann zur Vollseite vergrößert
werden, damit die angezeigten Werte und die Diagramme bequem abgelesen werden
können.
Das Klangsignal, das das Stimmgerät für seine
Messungen benutzt, wird grafisch in der oberen linken Ecke des Stimmgeräts angezeigt.
Die Amplitude des Signals zeigt die Stärke des Eingangssignals an. Würde das
Signal zu stark um in das Fenster zu passen, dann wird keine weitere Erhöhung
der Amplitude angezeigt, damit die Wellenform immer in das Fenster passt. Der
Name des Eingangskanals, der im Einstellungs-Menu (Menu - Settings) ausgewählt
wird, wird ebenfalls in diesem Fenster angezeigt. Sie können dieses Fenster
benutzen, um zu überprüfen, ob ein Eingangssignal vorhanden ist.

Das Balkendiagramm stellt die Amplituden der
Frequenzen (Grundton und Obertöne) der zu überprüfenden Noten (von E0 bis C9)
grafisch dar. Alle Balken zusammen stellen die Obertonstruktur des
Klangereignisses dar. Jeder einzelne vertikale blaue Balken repräsentiert die Amplitude
des betreffenden Obertones. Je lauter der Oberton im Eingangssignal ist, desto
höher ist der Balken. Wenn einer der Balken zu hoch würde, um in das Fenster zu
passen, dann wird die Skalierung automatisch angepasst um die Darstellung der
relativen Lautstärken der Obertöne zueinander zu erhalten. Die Amplituden von
Hintergrundgeräuschen werden durch kleine, horizontale, grüne Striche
dargestellt. Wenn ein blauer Balken den grünen Strich erreicht, erkennt das
Stimmgerät diesen Balken als Nutzsignal. Das Stimmgerät bestimmt die zu
stimmende Note anhand des tiefsten Obertones (Grundton) der ein Nutzsignal
darstellt. Die ausgewählte Note wird mit einem dunkelgrünen Hintergrund
markiert. Bei Stimmung von Akkorden oder Oktaven, werden mehrere Noten
ausgewählt.

Die erkannte Note wird als Buchstabe mit Oktavenzahl
im Notenfenster des Stimmgeräts angezeigt. Die Soll-Frequenz des Tones
innerhalb der Tonleiter steht in der oberen linken Ecke dieses Fensters. Das
ist NICHT die ermittelte Frequenz. Unterhalb dieser Frequenz wird
angezeigt, ob die Note automatisch oder manuell ausgewählt wurde. Die
konfigurierte Frequenz für das A4 steht in der oberen rechten Ecke dieses
Fensters. Die Grundeinstellung für A4 sind 440.0 Hz. Falls die Noten transponiert
werden, ist dies an der Unterseite dieses Fensters ersichtlich.

Der vertikalen blaue Balken im Balkendiagramm
der erkannten Note umfassen nur einen kleinen Teil des Gesamtfrequenzspektrums
des Eingangssignals. Das Stimmgerät erweitert die Frequenzanzeige eines erkannten
Klangereignisses und zeigt sie grafisch im Frequenzspektrumfenster an. Die
horizontale Achse stellt die Frequenz und die vertikale Achse die Amplituden der
enthaltenen Frequenzen dar. Die rote Linie zeigt das Frequenzspektrum der
erkannten Note. Die Enden der roten Linie gehen in eine weiße Linie über. Diese
weißen Linien zeigen einen Teil der angrenzenden Noten an. Die Spitzen in der
roten Linie stellen die einzelnen Frequenzen der Stimmzungen dar Der Abstand
zwischen zwei Spitzen stellt die Frequenz der Schwebung dar. Das Stimmgerät
erkennt die Spitzen in der roten Linien und markiert diese mit blauen
vertikalen Strichen. Es werden nicht mehr Spitzen als die Zahl der
konfigurierten Stimmzungen ausgegeben. Die eingestellte Anzahl der Stimmzungen
wird in der unteren rechten Ecke des Fensters angezeigt. Die vertikale
dunkelgrüne Linie zeigt die Soll-Frequenz der erkannten Note in der Tonleiter
an. Die vertikalen hellgrünen Linien zeigen die
Soll-Stimmfehler für die Stimmzungen aus einer geladenen Schwebungstabelle an.
Die Abstände zwischen den blauen und grünen Linien zeigen den Ist-Stimmfehler
der Stimmzungen an. Ob einzelne Töne, Akkorde oder Oktaven analysiert werden,
wird in der unteren linken Ecke dieses Fensters angezeigt. Der Korrekturfaktor der
durch die Kalibrierung der Soundkarte für die Frequenzen benötigt wird, wird in
die rechten Ecke dieses Fensters eingeblendet.
Die Stimmfehler der Stimmzungen werden
numerisch und mit den roten Zeigern angezeigt. Die Schwebungen werden numerisch
berechnet und eingeblendet. Die absoluten Frequenzen der Stimmzungen können zusätzlich
numerisch angezeigt werden. Kapitel 9 enthält eine Erklärung hinsichtlich des
Ablesens der Stimmfehler und der Schwebungen.
Wenn die 'Auto’-Taste betätigt wird, dann
wählt das Stimmgerät automatisch die zu analysierende Note aus. Wenn diese Taste
nicht betätigt wird, dann kann die gewünschte Note manuell ausgewählt werden.
Diese Note kann mit den vier Tasten '- Note +' und '- Octave +' angewählt
werden. Der linke und rechte Pfeile auf der Tastatur kann dafür ebenfalls
verwendet werden. Die ausgewählte Note wird im Balkendiagramm mit einem grünen
Hintergrund markiert.
Die manuelle Auswahl der Note kann (unter
anderem) in den folgenden Situationen nützlich sein:
-
Im automatischen Auswahlmodus wählt das Stimmgerät
den Grundton des Eingangssignals aus. Im manuellen Auswahlmodus ist es möglich,
einen der anderen Töne (z.B. ein Oberton) zu analysieren.
-
Im manuellen Auswahlmodus reagiert das Stimmgerät
empfindlicher. Es ist dann möglich, leisere Töne zu überprüfen.
-
Im Einstellungs-Menü (Menu - Settings) kann
konfiguriert werden, dass das Stimmgerät im manuellen Auswahlmodus
kontinuierlich misst, auch wenn es kein Nutzsignal vorliegt. Es können dann
überlange Töne analysiert werden.
-
Wenn im Automatikmodus viele störende Hintergrundgeräusche
vorhanden sind, kann es passieren dass das Stimmgerät manchmal eine falsche
Note wählt.

Nach ungefähr 30 Sekunden werden lange Töne durch
das Stimmgerät als Hintergrundgeräusch klassifiziert.. Diese Töne werden dann
nicht mehr automatisch ausgewählt. Im Einstellungs-Schirm (Menu - Settings)
kann eingestellt werden, ob das Stimmgerät im manuellen Auswahlmodus
kontinuierlich analysieren soll - auch wenn kein Nutzsignal anliegt. So können
lange Klangereignisse und andere Hintergrundgeräusche analysiert werden.
Im manuellen Auswahlmodus kann das Stimmgerät Töne
über die Soundkarte ausgeben. Wenn man auf die 'Sound'-Taste klickt, wird die
ausgewählte Note für 10 Sekunden angespielt. Das Stimmgerät korrigiert die Frequenz
des Tones mittels der Kalibrierung, die bereits durchgeführt wurde. Deshalb ist
der Ton nicht von der Frequenz-Genauigkeit der Soundkarte abhängig. Der
erzeugte Ton ist eine Sinuswelle. Das Klangvolumen ist von der Tonhöhe und stark
vom Frequenzgang der benutzten Lautsprecher abhängig. Ohne Bass-Lautsprecher sind
niedrigere Töne (unterhalb C3) oftmals nicht hörbar.
Die Tonausgabe kann benutzt werden, um die
Stimmung ‚nach Gehör’ zu überprüfen. Es ist auch ein schneller Funktionstest zur
Überprüfung des Stimmgerätes.

Um Ihr Instrument auf einen andere Tonart als „Standard
C“ zu stimmen können Sie die Tasten '- Trans +' benutzen. Mit diesen Tasten
kann die Stimmung auf einen andere Tonart transponiert werden. Zusätzlich wird
am unteren Fensterrand des Fensters, das den Notennamen zeigt, eingeblendet wohin
das C des Instrumentes transponiert wird. 'C => C-' bedeutet, dass, ein ermitteltest
C# im Stimmgerät als ein C angezeigt wird. Alle weiteren Töne werden
proportional transponiert. Die Funktion 'Transponieren' arbeitet nur wenn Sie
einzelne Töne überprüfen.

Um ein Instrument auf eine anderen Kammertonfrequenz
als A=440Hz zu stimmen können Sie den Schieber auf der rechten Seite des
Stimmgeräts benutzen. Mit diesem Schieber kann die Frequenz des A4
zwischen 430Hz und 450Hz in den Schritten von 1Hz justiert werden. Alle
weiteren Töne ändern sich proportional. Wenn die Frequenz in noch größeren
Grenzen justiert werden muss, ist es möglich die Frequenz A4 mit der
Transponierfunktion um einen oder mehrere Halbtöne zu verschieben. Kapitel 18
gibt dazu mehr Informationen. Durch Doppel-Klick auf den Schieber wird wieder die
Standardfrequenz von 440Hz eingestellt. Die aktuelle Tonhöhe (Frequenz) des A4
wird oben rechts im Notenfenster angezeigt.
Während Noten mit der 'Record' –Taste aufgenommen
werden, ist es nicht möglich, die Frequenz des Kammertones A4 zu
ändern. Um die aufgenommenen Töne vergleichen zu können ist es notwendig dass
die Frequenz von A4- gleich bleibt.

Das Stimmgerät kann Akkorde analysieren die aus
maximal 3 Noten bestehen. Die drei Noten werden gleichzeitig analysiert. So
kann das Stimmgerät den Namen des Akkords anzeigen: Dm, A, Fsus2 oder Edim. Das
Stimmgerät misst Akkorde, wenn die 'Chord’-Taste an der Unterseite des
Stimmgeräts betätigt wird.
Das Stimmgerät wählt die drei Noten des
Akkords aus dem Eingangssignal aus und markiert diese im Balkendiagramm mit
einem dunkelgrünen Hintergrund. Der Name des Akkords wird im Notenfenster
gezeigt. Das Frequenzspektrumfenster wird in drei Teile unterteilt, damit die
Frequenzspektren aller drei Noten angezeigt werden können. Kapitel 11
beschreibt das Balkendiagramm. Kapitel 13 beschreibt das
Frequenzspektrumfenster.
Die ermittelten Stimmfehler der drei Stimmzungen
werden numerisch und mit den drei roten Zeigern angezeigt. Die Bezeichnungen
der Noten des Akkordes werden in dunkelgrün zusammen mit den numerischen Stimmfehlern
angezeigt. Die Stimmfehler werden in Bezug auf die genaue Soll-Frequenz innerhalb
der Tonleiter berechnet. Die Skalen der Fenster mit den roten Zeigern reichen
von 30 Cent zu niedrig bis 30 Cent zu hoch. Die absoluten Frequenzen der Stimmzungen
können in den Textboxen angezeigt werden (in Hz). Die 'Freq'-Taste an der
Unterseite des Stimmgeräts schaltet diese Textboxen ein oder aus.

Das Stimmgerät kann zwei oder drei Noten
gleichzeitig analysieren, die jeweils eine Oktave auseinander liegen. Die
Oktaven müssen fortlaufend sein. Es ist nicht möglich Oktaven zu überspringen.
Wenn die Oktaven nicht fortlaufend sind, können diese Noten im manuellen
Auswahlmodus überprüft werden. (siehe Kapitel 15). Das Stimmgerät erkennt Oktaven,
wenn die 'Octaves'-Taste am unteren Rand des Stimmgeräts betätigt wird.
Mit der 'Reeds’-Taste am unteren Rand wird
eingestellt, ob 2 oder 3 Noten gleichzeitig analysiert werden sollen. Die eingestellte
Anzahl Noten wird in der unteren rechten Ecke des Frequenzspektrumfensters angezeigt.
Das Stimmgerät wählt die Noten in den aufeinander folgenden Oktaven aus dem Eingangssignals
aus und markiert diese im Balkendiagramm mit einem dunkelgrünen Hintergrund.
Der Name und die Oktavenzahl der niedrigsten Note werden im Notenfenster angezeigt.
Das Frequenzspektrumfenster wird in drei Teile unterteilt, damit die
Frequenzspektren von drei Noten dargestellt werden können. Kapitel 11
beschreibt das Balkendiagramm. Kapitel 13 beschreibt das
Frequenzspektrumfenster.
Die ermittelten Stimmfehler der Stimmzungen
werden numerisch und mit den roten Zeigern angezeigt. Der Name der Noten und ihre
Oktavenzahl werden in dunkelgrün zusammen mit den numerischen Stimmfehlern angezeigt.
Die Stimmfehler werden in Bezug auf die Soll-Frequenz innerhalb der Tonleiter
berechnet. Die Skala der Fenster mit den roten Zeigern reicht von 30 Cent zu
niedrig bis 30 Cent zu hoch. Die absoluten Frequenzen der Stimmzungen können in
Textboxen angezeigt werden (in Hertz). Die 'Freq'-Taste an der Unterseite des
Stimmgeräts schaltet diese Textboxen ein oder aus.
Bei Noten über mehrere Oktaven, kann eine
Schwebung, die zwischen den Obertönen der niedrigeren Oktaven und denen der
höheren Oktaven auftritt, wahrgenommen werden. Diese Schwebung wird vom Stimmgerät
erkannt und in Hz oder Cent angezeigt. Die ‚Hz/Cent’-Taste am oberen Rand des
Stimmgeräts schaltet zwischen Hertz und Cent um. Bei Cent-Einstellung wird die
Schwebung in Bezug auf die höhere Oktave berechnet.

Das Einstellungs-Menü kann durch Klicken auf die
'Menu’-Taste an der Unterseite des Stimmgeräts geöffnet werden. Ein Menü
erscheint in der oberen linken Ecke des Stimmgeräts in dem die Option
-'Settings…' ausgewählt werden muss. Das Einstellungs-Menü kann auch durch
Klicken auf das Fenster mit dem Eingangssignal geöffnet werden.


Auswählen des Eingangskanals
Der linke Teil des Einstellungs-Menüs, das
unten gezeigt wird, ist für die Auswahl und die Konfiguration des Eingangskanals
wichtig. Kapitel 8 beschreibt, wie man den gewünschten Eingangskanal auswählt
und konfiguriert.
Ein Bestandteil des „Windows Mixers“ ist
'Windows Recording Control'. Dieses ist die Stelle in Windows, an der der Eingangskanal
ausgewählt und konfiguriert wird. Das Einstellungs-Menü des Stimmgeräts bewirkt
das selbe. Deshalb sind keine speziellen Windows-Einstellungen notwendig. Durch
Klicken auf 'Windows Recording Control for the selected device' , wird das
Windows-Einstellungs-Menü für die ausgewählte Soundkarte geöffnet.
Wählen des Bildes auf dem Hauptschirm
In der Rechten Ecke am 'select the main screen
image' wird das Instrument, das auf dem Hauptbildschirm des Stimmgerätes
angezeigt wird, ausgewählt.
Wie die Stimmfehler ermittelt werden
Mitten in der rechten Seite am 'select how to
display the error values' können Sie auswählen, wie die Stimmfehler der Stimmzungen
ermittelt werden sollen. Es gibt zwei Optionen:
1.
‘Display error values with respect to the straight
pitch from the scale’.
Mit dieser Option wird der Stimmfehler der Stimmzunge in Bezug auf die Soll-Frequenz
der Note innerhalb der Tonleiter berechnet. Das heißt, dass die Stimmfehler die
vom Stimmgerät angezeigt werden und die Soll-Schwebungen gleich werden müssen.
2.
‘Display error values with respect to the desired
pitch from the beating list’.
Mit dieser Option wird der Stimmfehler der Stimmzunge in Bezug auf den Soll-Wert
aus der Schwebungstabelle berechnet. Das heißt, dass die Stimmfehler, die durch
das Stimmgerät gezeigt werden, null werden müssen.
Die großen Tooltips abschalten
Wenn man für kurze Zeit
über einer Taste oder einem Fenster des Stimmgeräts mit dem Mauszeiger schwebt,
wird ein so genannter Tooltip eingeblendet. Ein Tooltip ist ein kleines
Textfenster mit einer Erklärung der Taste oder des Fensters. Diese Hilfetexte
geben wichtige Informationen über die Funktion des Stimmgeräts und sind
folglich sehr nützlich. Die Tooltips können aber auch stören, weil sie einen
Teil des Stimmgeräts verdecken. Wenn man die Einstellung 'Disable large tool
tips' auf der rechten Seite in der Mitte des Stimmgerätes aktiviert, werden die
meisten Tooltips abgeschaltet.
Im manuellen Auswahlmodus kontinuierlich aktualisieren
Die ermittelten Werte und die Diagramme werden
aktualisiert wenn das Stimmgerät ein Nutzsignal erkennt. Hintergrund-Störgeräusche
werden nicht berücksichtigt. Lange Nutzsignale (ungefähr >= 30 Sekunden)
werden als Störgeräusche interpretiert. Deshalb ist es nicht möglich lang
andauernde Klangereignisse zu analysieren. Durch die Einstellung 'Update
continuously in manual note detection mode' auf der rechten Seite des Stimmgeräts,
frischt das Stimmgerät die ermittelten Werte und die Diagramme im manuellen
Auswahlmodus kontinuierlich auf. Das funktioniert jedoch nicht, wenn das
Stimmgerät im Aufnahmebetrieb ist. Kapitel 16 beschreibt, wie man längere Töne analysiert.
Aktualisierung anhalten, nachdem der Ton
nicht mehr klingt
Wenn eine erkannte Note verstummt, fährt das
Stimmgerät trotzdem fort, die ermittelten Werte und die Diagramme zu aktualisieren.
Durch Einstellung 'Stopp updating after lock' auf der rechten Seite stoppt das
Stimmgerät die Aktualisierung nachdem der Ton verstummt ist.
Tabellen der Soll-Schwebungen
Das Stimmgerät kann Schwebungstabellen verarbeiten.
Das sind Listen mit Werten der
Soll-Schwebung pro Note. Durch Klicken auf die Taste 'Edit desired beating
values…' in der unteren rechten Ecke wird der Bildschirm geöffnet, mit dem die Schwebungstabellen
erstellt, überprüft, geladen und gespeichert werden können. Der Text über
dieser Taste zeigt die aktuell ausgewählte Schwebungstabelle. In Kapitel 23
wird das Arbeiten mit Schwebungstabellen erklärt.
Akkordeons haben im Allgemeinen mehrere Stimmzungen
(Chöre) pro Ton. Die Stimmzungen der Chöre sind leicht unterschiedlich gegenüber
den Stimmzungen der anderen Chöre gestimmt. So wird eine charakteristische
Schwebung erzielt. Der Grad der „Verstimmung“ der Stimmzungen der Chöre die gleichzeitig
klingen bestimmt die Schwebungsfrequenz (beating). Die Schwebungsfrequenz ist
für jede Note unterschiedlich. Die Schwebungsfrequenz ist im Allgemeinen bei
höheren Noten höher (in Hz). Der Verlauf der Schwebungsfrequenzen über den Tonumfang
des Akkordeons ist je nach Typen des Akkordeons unterschiedlich und wird in so
genannten Schwebungstabellen gespeichert. Jeder Akkordeon-Typ hat sein eigene
charakteristische Schwebungstabelle. Diese Schwebungstabellen können mit dem
Stimmgerät erstellt werden. Das Stimmgerät zeigt die Soll-Schwebungen für die Stimmzungen
des Tones an, der gestimmt werden soll. Das Stimmgerät kann den ermittelten Stimmfehler
einer Stimmzunge in Bezug auf den Soll-Stimmfehler aus der Schwebungstabelle anzeigen.
Kapitel 22, Absatz: ‚Wie die Stimmfehler ermittelt werden’ beschreibt diese
Einstellung.
Der Ist-Stimmfehler in Bezug auf den Soll-Wert
aus der Schwebungstabelle
Im Beispiel unten zeigt das Stimmgerät die ermittelten
Ist-Stimmfehler in Bezug auf die Soll-Stimmfehler aus einer Schwebungstabelle.
Das Stimmgerät liest die Soll-Stimmfehler für die Stimmzungen der Note die überprüft
werden muss aus der Schwebungstabelle. Es zeigt dann diesen Soll-Wert in
dunkelgrün direkt unterhalb die ermittelten Ist-Stimmfehler (weiß) an. Der Soll-Stimmfehler
aus der Schwebungstabelle für Stimmzunge 1 beträgt in diesem Fall -14.9 Cent.
Der weiße Wert +2.0 Cent zeigt an, dass die Stimmzunge noch um 2.0 Cent zu hoch
klingt. Der Ist-Stimmfehler in Bezug auf den genauen Wert innerhalb der
Tonleiter ist folglich -14.9 + 2.0 = -12.9 Cent. Die unteren roten Zeiger zeigen
immer die Stimmfehler der Stimmzungen in Bezug auf den Soll-Wert innerhalb der
Tonleiter an. Der linke rote Zeiger zeigt hier ungefähr -12.9 Cent an. Eine Stimmzunge
hat dann die Soll-Stimmung (lt. Schwebungstabelle), wenn der weiße Ist-Stimmfehler
Null anzeigt. Das gilt für jede Stimmzunge und jeden Ton.

Die ermittelte Schwebung in Bezug auf die Soll-Schwebung
laut Schwebungstabelle
Der Stimmfehler zwischen zwei verschiedenen
Tönen darf einige Cents betragen. Das menschliche Ohr ist nicht in der Lage,
dieses zu wahrzunehmen. Auf eine Schwebung zwischen zwei gleichen Tönen reagiert
das Gehör jedoch wesentlich empfindlicher. Deshalb muss die Stimmung zwischen
Grundtonreihe und Schwebetonreihe wesentlich genauer eingestellt werden. Wenn
die Schwebungen pro Ton über den gesamten Tonumfang gleichmäßig zu hoch oder zu
niedrig sind ist die Schwebungseinstellung noch immer als akzeptabel
anzusehen. Das Stimmgerät kann auch die Stimmfehler in den Schwebungsfrequenzen
ermitteln. Diese Werte können ebenfalls zur Stimmung der Stimmzungen herangezogen
werden.
Im Beispiel unten zeigt das Stimmgerät die Ist-Schwebungsstimmfehler
in Bezug auf die Soll-Schwebungen aus der Schwebungstabelle. Das Stimmgerät entnimmt
den Soll-Schwebungswert des zu stimmenden Tones aus der Schwebungstabelle. Es
zeigt diesen in dunkelgrün, direkt unterhalb der ermittelten Ist-Schwebungsstimmfehler
(weiß) an. Die Soll-Schwebung zwischen Stimmzunge 1 und Stimmzunge 2 aus der Schwebungstabelle
ist in diesem Fall 2.36 Hertz. Der weiße Wert -1.04 Hertz bedeutet, dass die
Schwebung noch um 1.04 Hertz zu niedrig ist. Die Textboxen in der Nähe der
roten Zeiger zeigen die absoluten Frequenzen der Stimmzungen in Hertz an. Der
Unterschied zwischen den beiden linken Frequenzen beträgt 260.89 - 259.58 = 1.31
Hertz. Dieses ist in der Tat 1.04 Hertz (2.36 – 1.31) zu niedrig. Die Schwebung
hat dann den Soll-Wert, wenn der weiße ermittelte Ist- Schwebungsstimmfehler
Null anzeigt.

Erstellen einer Soll-Schwebungstabelle
Der Dialog zur Erstellung einer Schwebungstabelle
kann auf zwei Arten geöffnet werden:
1. Im Einstellungs-Menü (Menu - Settings), das
Tasten 'Edit desired beating values…' anklicken.
2. Den Text unterhalb des Bildes des
Akkordeons im Hauptschirm des Stimmgeräts anklicken.


Schwebungstabellen können mit dem Stimmgerät mit
Hilfe einer Erfassungsmaske einfach erstellt werden. Es brauchen nur einige
wenige Schwebungswerte eingetragen werden. In der Schwebungstabelle unten sind alle
Noten (E0 bis C9) aufgelistet. Die Soll-Schwebungen nur einiger weniger Noten
müssen in die 'Btng'-Spalte eingetragen werden. Die restlichen Spalten ‚Rd 1’, ‚Rd
2’ und ‚Rd 3’ werden automatisch mittels der 'Btng' spalte berechnet und
gefüllt. Fehlende Schwebungswerte werden (interpoliert und extrapoliert) mittels
vorhandener Tabelleneinträge berechnet. Ob diese Interpolationen und
Extrapolationen durchgeführt werden sollten oder nicht, können Sie mit den drei
Checkboxen in der Mitte an der Oberseite des Schirms einstellen. Welche der
drei Stimmzungen auf den genauen Wert der Tonleiterfrequenz (Stimmfehler = 0)
gestimmt werden soll, kann in der Mitte am unteren Bildschirmrand ausgewählt
werden. Die Schwebungstabelle kann in Cent oder in Hertz ausgefüllt werden.
Dieses kann in der unteren linken Ecke des Schirms eingestellt werden. Kapitel
28 beschreibt Cent und Hertz.

Grafische Darstellung der Schwebungstabelle
Die Schwebungstabelle wird auf der rechten
Seite des Schirms grafisch angezeigt. Die Spalten stellen die Noten dar. Die Soll-Stimmfehler
der Stimmzungen für jede Note werden als horizontale Striche angezeigt. (Stimmzunge
1 = rot, Stimmzunge 2 = gelb und Stimmzunge 3 = blau). Die y-Skalierung (+/- Maximum)
wird auf der rechten Seite über dem Diagramm angezeigt. Die Nulllinie ist in
der Mitte. Wenn man auf einer Note (Spalte) klickt, wird diese Note mit einem
dunkelgrünen Hintergrund markiert. Gleichzeitig wird diese Note in der Tabelle
auf der linken Seite ausgewählt. Wenn eine Note in der Tabelle ausgewählt wird,
ändert sich auch die markierte Note in der Grafik. Wenn der Mauszeiger über
einer Note in der Grafik stehen bleibt erscheint ein Tooltip mit dem Notennamen
und der Tonhöhe in Hertz.
Wenn man auf der 'View in Cent’-Taste klickt,
wird der grafische Überblick in Cent anstelle von Hertz skaliert. Die
Schwebungswerte ändern sich NICHT. Nur die Darstellung der Schwebungswerte im
Diagramm ändert sich, weil die Werte in Cent in Bezug auf die Tonhöhen der
betroffenen Noten eine relative Maßeinheit sind. Die beiden folgenden
Screenshots zeigen den Unterschied.


Eine Ist-Schwebungstabelle erzeugen
Eine Schwebungstabelle eines Akkordeons ist oftmals
nicht verfügbar. Eine Ist-Schwebungstabelle kann einfach erzeugt werden, indem
man alle Noten des Akkordeons aufnimmt, dann im Dialog für die Schwebungstabellen
eine Schwebungstabelle erzeugt und die Tabelle dann füllt. Die aufgenommenen Stimmfehler
der Stimmzungen werden in der grafischen Darstellung der Schwebungstabelle angezeigt,
wenn die Taste 'show recorded' betätigt wird. Dieses ist nur möglich, wenn das
Modul 'record and report' installiert ist. Die Zeilen in der Grafik, die die Soll-Schwebungen
darstellen, können jetzt so angepasst werden (durch die Anpassung der Werte in
der Tabelle), dass sie möglichst genau den aufgenommenen Stimmfehlern entsprechen.
Kapitel 25 beschreibt das Aufnehmen der Noten.

Asymmetrische Schwebungstabellen
Die Schwebungen werden im Normalfall symmetrisch
berechnet. Das heißt, dass die Schwebung zwischen der ersten und der zweiten Stimmzunge
gerade so groß wie die Schwebung zwischen der zweiten und der dritten Stimmzunge
ist. Wenn man einen Prozentsatz in der Textbox 'Asymmetricity' einträgt, wird
die Schwebung zwischen der zweiten und der dritten Stimmzunge um den
Prozentsatz der Schwebung zwischen die erste und die zweite Stimmzunge
angehoben. Siehe Screenshot unten.
Lücken in der Grafik
Im Screenshot unten fehlt ein Teil der blauen Schwebungslinie.
Die blaue Linie zeigt die Schwebungen in Hertz. Wenn die Schwebungen in Cent
gezeigt werden (wie im zweiten Screenshot unten) kann es vorkommen, dass im
fehlenden Teil der blauen Linie die Schwebungen größer als 50 Cent sind. Solche
großen Schwebungswerte sind nicht realistisch und werden durch das Stimmgerät nicht
unterstützt.


Schwebungstabellen speichern und laden
Um eine Schwebungstabelle benutzen zu können
muss sie zuerst einen Namen bekommen. Sie müssen den gewünschten Namen in der Textbox
'Description' eintragen. Schwebungstabellen werden als .btg-Dateien abgelegt.
Sie können die Taste 'Save' verwenden, um eine Schwebungstabelle zu speichern
und die Taste 'Load' um eine Schwebungstabelle zu laden.

Eine Schwebungstabelle wird mit dem Maske unten
geladen.

Die korrekte Tonhöhe überprüfen
Die Tonhöhe einer Stimmzunge ändert sich ein
Wenig wenn das Akkordeon geöffnet oder geschlossen ist. Die Tonhöhe ändert sich
auch, wenn der Stimmstock aus dem Akkordeon herausgenommen wird (oder wieder
eingebaut). Wenn eine Stimmzunge außerhalb des Akkordeons gestimmt wird, ist
diese Tonhöhenänderung zu berücksichtigen. Wenn die Stimmzunge danach wieder
eingebaut und das Akkordeon geschlossen wird, sollte die Tonhöhe recht genau
sein. Zur Endkontrolle der Tonhöhe einer Stimmzunge muss sie eingebaut und das
Akkordeon geschlossen sein.
Mehrere Stimmzungen gleichzeitig analysieren
Bei Benutzung eines konventionellen Stimmgerätes
können Sie nur eine Stimmzunge gleichzeitig überprüfen. Bei vielen Akkordeons klingen
jedoch mehrere Stimmzungen (Tonreihen, Chöre) gleichzeitig wenn sie eine Taste
drücken. Falls das Akkordeon keine Register hat, mit denen einzelne Tonreihen abgeschaltet
werden können, muss das Akkordeon zunächst geöffnet werden um diese Tonreihen
(Chöre) abzuschalten. Danach muss das Akkordeon wieder geschlossen werden, um
die Tonhöhen zu überprüfen. Mit Dirks Akkordeon Stimmgerät ist es möglich,
mehrere Stimmzungen (Tonreihen, maximal drei) gleichzeitig zu analysieren.
Deshalb ist es nicht notwendig das Akkordeon zu öffnen und Stimmzungen
(Tonreihen, Chöre) stillzulegen.
Der konventionelle Stimmvorgang
Um den Stimmvorgang durchzuführen, geht man im
Allgemeinen wie folgt vor:
1.
Das Akkordeon öffnen.
2.
Eventuell einige Stimmzungen (Tonreihen, Chöre)
abschalten.
3.
Das Akkordeon schließen.
4.
Alle Noten - eine nach der anderen - überprüfen und
die ermittelten Werte notieren.
5.
Schritt 1 bis 4 wiederholen, bis alle Stimmzungen (Tonreihen,
Chöre) überprüft sind.
6.
Alle ermittelten Werte mit den Soll-Werten
vergleichen, die Unterschiede berechnen und notieren. Die Stimmfehler aller Stimmzungen
sind jetzt bekannt.
7.
Das Akkordeon öffnen.
8.
Die Stimmstöcke aus dem Akkordeon herausnehmen.
9.
Die betroffenen Stimmzungen mittels der notierten
Stimmfehler nachstimmen.
10. Die Schwebungen nach Gehör stimmen.
11. Die Stimmstöcke wieder einbauen.
12. Schritt 2 bis 6 zur Kontrolle wiederholen.
Der Stimmvorgang mit Dirks Akkordeon
Stimmgerät
1.
Alle Noten - eine nach der anderen - überprüfen und
die Stimmfehler in Bezug auf die Soll-Werte notieren. (auch die Schwebungen).
2.
Das Akkordeon öffnen.
3.
Die Stimmstöcke aus dem Akkordeon herausnehmen.
4.
Die betroffenen Stimmzungen (auch die Schwebungen)
mittels der notierten Stimmfehler nachstimmen.
5.
Die Stimmstöcke wieder einbauen und das Akkordeon
schließen.
6.
Schritt 1 zur Kontrolle wiederholen.
Der Stimmvorgang mit dem Modul 'Aufnehmen
und Bericht'
Mit dem Modul ‚Aufnehmen und Bericht’ sind die
gleichen Schritte notwendig. Es muss jedoch nichts mehr notiert werden und ein
Stimmprotokoll kann gedruckt werden.
Das Stimmgerät kann mit einem Modul ergänzt
werden, das alle Note des Akkordeons aufnehmen, speichern und danach ein
Bericht erstellen kann. Dieser Bericht gibt den Stimmfehler jeder Stimmzunge in
einer übersichtlichen Tabelle aus. Nachdem man das Akkordeon geöffnet hat,
können die Stimmzungen, die zu sehr verstimmt sind, auf dem Stimmtisch mit
Hilfe der Werte des Berichts korrigiert werden. Die Stimmzungen (auch wenn sie außerhalb
des Gehäuses die Frequenz ändern), erhalten die korrekte Frequenz nachdem sie wieder
in das Akkordeon eingebaut wurden. Der Bericht kann danach erneut erstellt und
dem Akkordeon als Stimmprotokoll beigelegt werden. Dieser Bericht erlaubt es, den
Stimmfehler jeder Stimmzunge in einer einfachen Tabelle nachzulesen.
Kapitel 24 beschreibt die Stimmvorgang bei einem
Akkordeon. Mit dem Modul ‚Aufnehmen und Bericht’ ist es erstmals möglich Stimmprotokolle
eines Akkordeons zu erstellen. Kapitel 23 beschreibt das Erstellen einer Schwebungstabelle.
Die Töne aufnehmen
Der Aufnahmemodus des Stimmgeräts wird
aktiviert, indem man die Taste 'record' betätigt. Der Aufnahmemodus arbeitet
nur mit Einzeltönen. Akkorde und Oktaven können nicht aufgenommen werden. Das
Raster im Hintergrund des Balkendiagramms wird im Aufnahmemodus rot und ein
Cursor (der rote Balken) erscheint in der linken Seite des Balkendiagramms.
Sobald das Stimmgerät eine Note erkennt, werden die ermittelten Stimmfehler der
Stimmzungen im Balken des roten Cursors gespeichert. Das Wort 'Recorded'
erscheint dann im Notenfenster in Rot auf der linken Seite unterhalb des Notenzeichens.
Der rote Cursor wandert dann einen Balken nach rechts. Nach einer kurzen Pause
kann der nächste Ton aufgenommen werden. Bereits aufgenommene Töne können mit
der 'Backspace'-Taste gelöscht werden. Wenn Sie mit dem Mauszeiger kurz über
einem der Balken schweben, erscheint ein Tooltip mit Informationen über die
gespeicherte Note, die Stimmfehler und die Schwebungen. Es ist möglich, die
gleiche Note mehrmals aufzunehmen, wie mit den meisten diatonischen Harmonikas
notwendig. Im Screenshot unten wurden einige Noten mit zwei Stimmzungen
(horizontale rote und gelbe Zeilen) pro Ton aufgenommen.

Der Überblick über die aufgenommenen Töne
Der Überblick über die aufgenommenen Töne (die
Stimmung) wird durch das „Ausschalten“ der Taste 'Record' geöffnet. Der
Überblick kann durch „Menu - Aufnahme und Bericht“ ebenfalls geöffnet werden.
Der folgende Screenshot zeigt einen Überblick über eine diatonische Harmonika
mit zwei Stimmzungen pro Ton. Instrumente mit 3 Stimmzungen pro Ton können auch
überprüft werden. In der oberen Textbox 'Tuning description' muss eine
Beschreibung eingegeben werden. Diese Beschreibung wird im Stimmprotokoll
verwendet. Alle aufgenommenen Töne werden in der Tabelle ausgedruckt.
Die Daten der einzelnen Stimmzungengruppen
Die Daten der einzelnen Stimmzungengruppen
(Grundtonreihe, obere Schwebetonreihe, Unteroktavreihe etc.) werden unter den
Spaltentexten ‚Zunge 1’, ‚Zunge 2’ und ‚Zunge 3’ gruppiert. Die Spalten für die
Stimmzungen, die nicht aufgenommen werden, bleiben leer.
Folgenden Spalten werden aufgelistet:
Note (Note) - Der Name der aufgenommenen Note. Die Reihenfolge
der aufgenommenen Noten in der Tabelle ist gleich der Reihenfolge in der die
Noten aufgenommen wurden. Die gleiche Note kann mehrmals erscheinen.
Curr (Aktuell) - Der aktuelle ermittelte Stimmfehler der Stimmzunge
in Cent in Bezug auf die Soll-Frequenz innerhalb der Tonleiter.
Goal (Ziel) - Der Soll-Stimmfehler für die Stimmzunge von
der Ist-Schwebungstabelle in Cent.
Error (Stimmfehler) - Der Wert in Cent, den die Stimmzunge vom Soll-Stimmfehler
entfernt ist.
Schwebungsdaten
Die Daten hinsichtlich der Schwebungen werden
pro Stimmzungenpaar unter dem Spaltentext ‚Beating 1-2’ und ‚Beating 2-3’ gelistet.
Die Spalten für die Schwebungen, die nicht aufgenommen wurden, bleiben leer.
Unter der Tabelle wird ausgewählt, ob die Werte in diesen Spalten in Cent oder
in Hertz ausgegeben werden. Es betrifft die folgenden Spalten:
Curr (Aktuell) - Die Ist-Schwebung.
Goal (Ziel) - Die Soll-Schwebung.
Error (Stimmfehler) - Der Stimmfehler bezüglich der Soll-Schwebung.
Die aufgenommenen Stimmfehler bearbeiten
Die Werte in den ‚Curr’ Spalten der Stimmzungen
können manuell geändert werden, indem man auf dem beteiligten Wert klickt und
die Enter Taste betätigt. Wenn ein Wert geändert wird, werden die anderen Werte
des Tones neu berechnet.
Beenden der Aufnahme
Wenn die Maske mit der aufgenommenen Stimmung
mit dem roten Kreuz geschlossen wird, fährt das Stimmgerät fort aufzunehmen. Die
Aufnahme wird erst dann gestoppt, wenn keine aufgenommenen Töne mehr in der
Tabelle stehen. Alle aufgenommenen Töne können auf einmal durch das Betätigen
des Taste „Clear'“ gelöscht werden. Wenn die Maske mit der aufgenommenen
Stimmung dann geschlossen wird, stoppt das Stimmgerät die Aufnahme.

Die grafische Darstellung der Stimmfehler
Der grafische Darstellung der aufgenommenen Stimmfehler
'Graphical overview of the recorded tuning errors' zeigt die Stimmfehler der Stimmzungen
pro Note. Die Noten sind von links nach rechts von E0 bis C9 sortiert. Alle
mehrmals aufgenommen Töne werden in der gleichen Spalte angezeigt. Die
verschiedenen roten, gelben und blauen Zeilen sind dann nicht mehr deutliche
voneinander zu unterscheiden. Wenn Sie mit dem Mauszeiger kurz über einer
Spalte mit aufgenommenen Noten schweben, erscheint ein Tooltip mit Daten der
Note (Name und Frequenz), dem Stimmfehler der Stimmzungen und der Schwebungen.
Wenn die betroffene Note mehrmals aufgenommen wurde, dann werden diese Daten im
Tooltip mehrmals gezeigt. Auf der rechten Seite über dem Diagramm wird die
Skalierung (max-Skala) angezeigt. Das ist der höchste Wert im Diagramm. Die Nulllinie
ist in der Mitte und der Wert unterhalb ist auch das Maximum, jedoch negativ. Wenn
man auf eine Spalte klickt, wird sie mit einem dunkelgrünen Hintergrund
markiert und die entsprechende Zeile in der Tabelle wird ausgewählt. Wurde die
betroffene Note mehrmals aufgenommen, werden die entsprechenden Zeilen in der
Tabelle nacheinander ausgewählt, wenn man mehrmals die Spalte in der grafischen
Darstellung anklickt.
Die aufgenommene Stimmung speichern und
laden
Um die aufgenommene Stimmung zu verwenden muss
zuerst ein Name vergeben werden. Sie müssen den gewünschten Namen in der
Textbox 'Tuning description' an der Oberseite der Maske eintragen. Eine
aufgenommene Stimmung wird als .tun Datei gespeichert. Sie können die Taste
‚Save’ verwenden, um die aufgenommene Stimmung zu speichern und das Taste
'Load', um eine vorher gespeicherte Stimmung zu laden.

Mit der Maske unten, wird eine vorher
gespeicherte Stimmung geladen.

Die Schwebungstabelle bearbeiten
Die Maske, mit der die Schwebungstabelle
geladen und bearbeitet werden kann, wird mit der Taste 'Edit desired beating
values…' geöffnet.

Die Soll-Schwebungen anzeigen
Die Stimmfehler von der aktuellen Ist-Schwebungstabelle
können in einer Grafik angezeigt werden wenn man die Taste 'Show beating
values' betätigt.

Stimmungsberichte erstellen
Von der aufgenommenen Stimmung kann ein
Bericht erstellt werden. Dieser Bericht gibt die Stimmfehler jeder Stimmzunge
in einer übersichtlichen Tabelle aus. Nachdem man das Akkordeon geöffnet hat,
können die Stimmzungen, die zu sehr verstimmt sind, mit Hilfe der Werte aus
dem Bericht auf dem Stimmtisch nachgestimmt werden. Die Stimmzungen, die
außerhalb des Gehäuses die Frequenz verändern, erhalten die korrekte Frequenz
nachdem sie wieder in das Akkordeon eingebaut worden sind. Der Bericht kann danach
erneut erstellt und danach dem Akkordeon als Stimmungsbericht beigelegt werden.
Der Schirm, mit dem ein Stimmungsbericht erstellt werden kann, wird durch das
Betätigen des Taste 'Report' geöffnet. Kapitel 24 beschreibt die Stimmung eines
Akkordeons.

Ein Stimmungsbericht kann mit der Maske unten
erstellt werden. Die Informationen, die in den Bericht eingefügt werden,
(zusammen mit den ermittelten Stimmfehlern und den Schwebungen) müssen hier eingetragen
werden. Firmeninformationen wie Name, Adresse und Wohnsitz des Stimmers können in
der Textbox 'Company info' eingetragen werden. Die Website des Stimmers (URL)
kann im der Textbox 'Company website' eingetragen werden. Um die URL zu prüfen,
kann die Website durch das Betätigen des Taste 'Go' geöffnet werden. Das
Firmenzeichen der Firma kann mit der Taste 'Load logo' geladen werden. Die
folgenden Formate werden unterstützt: bmp, gif, jpg und wmf. Das Datum, das auf
dem Bericht erscheint, kann mit 'Report date' geändert werden. Wenn alle
Informationen eingetragen wurden, kann der Stimmungsbericht mit dem Taste
'Create tuning report' erstellt werden.

Der Stimmungsbericht wird als XML Datei
gespeichert. Mit dem Schirm unten wird der Pfad gewählt, der Dateiname eingetragen
und die Datei wird mit der Taste 'Save' gespeichert. Eine XSL Datei wird im
gleichen Pfad gespeichert wie die XML Datei. Diese XSL Datei ist notwendig, um
den Stimmungs-Bericht (die XML Datei) mit einem Internet Browser ansehen zu
können. Achten Sie darauf, dass beide Dateien gemeinsam kopiert werden, wenn
der Stimmungsbericht verschoben wird.

Den Stimmungsbericht anzeigen und drucken
Sobald der Stimmungsbericht gespeichert wird, wird
er im Internet Browser geöffnet. Der Stimmungs-Bericht kann später wieder
geladen werden, indem man ihn im Windows Explorer anklickt. Der Stimmungsbericht
kann mit der Druckfunktion des Internet Browser ausgedruckt werden. Ein
Beispiel eines Stimmungsberichts mit einigen Noten einer diatonischen Harmonika
mit zwei Stimmzungen pro Note ist unten dargestellt. Drei Stimmzungen pro Note sind
ebenfalls möglich. Weiter vorne in diesem Kapitel werden die Spalten der
Tabelle erklärt.

Neben den Noten die überprüft werden sollen,
werden auch andere lästige Geräusche über das Mikrofon aufgenommen. Das sind
zum Beispiel Geräusche vom Kühlventilator des Computers, zuschlagende Türen, Hundegebell,
Windgeräusche etc. Diese Geräusche können die Messung stören und werden
deshalb vom Stimmgerät automatisch unterdrückt.
Nebengeräusche
Das Stimmgerät misst Nebengeräusche und stellt
ihre Frequenzspektren und Lautstärken fest. Die Amplituden der Nebengeräusche
wird im Stimmgerät mit einer horizontalen grünen Zeile pro Frequenzband
angezeigt. Lange Klangereignisse werden als Störgeräusche interpretiert..
Sobald eine erkannte Frequenz (einer der blauen Balken) die Amplitude des
Nebengeräusches übersteigt, kann das Stimmgerät diese Frequenz als Nutzsignal interpretieren
und analysieren. Falls besonders viel Nebengeräusche auftreten, können Sie die
Option 'Enh. Noise reduction' im Einstellungs-Schirm (Menu - Settings)
aktivieren. Die Nebengeräusche werden dann stärker gedämpft.

Zuschlagende Türen oder der Trittschall
Niederfrequente Nebengeräusche, die durch zum
Beispiel durch Zuschlagen von Türen oder durch Trittschall entstehen, werden
automatisch vom Stimmgerät herausgefiltert.
50 oder 60 Hz Netzbrummen
Das 50 oder 60 Hertz Netzbrummen, das häufig
durch das Spannungsversorgungsteil des Computers produziert wird, wird ebenfalls
vom Stimmgerät gefiltert. Falls besonders viel dieses Netzbrummens vom Mikrofon
übertragen wird, kann ein so genannter „Brummfilter“ im Konfigurations-Schirm
(Menu - Settings) aktiviert werden. Die Töne in der Nähe von 50 bzw. 60 Hertz werden
dann zusätzlich abgedämpft.
Automatische Empfindlichkeit
Die Lautstärke des Klangereignisses das überprüft
werden soll und vom Stimmgerät empfangen wird, hängt von folgenden Faktoren ab:
1.
von der Stimmzunge selbst produzierte Amplitude
2.
Abstand von der Stimmzunge zum Mikrofon
3.
Hindernisse zwischen der Stimmzunge und Mikrofon
4.
Empfindlichkeit des Mikrofons
5.
Empfindlichkeit der Soundkarte
6.
Windows-Lautstärkeeinstellung für den Mikrofoninput
Damit das Stimmgerät in allen Situationen
zuverlässig arbeiten kann, wird das ankommende Signal automatisch auf eine
Standardamplitude ausgesteuert..
Höhere Empfindlichkeit im manuellen
Auswahlmodus
Im manuellen Auswahlmodus (siehe Kapitel 15) verarbeitet
das Stimmgerät nur eine Note gleichzeitig. Nebengeräusche stören daher weniger.
Deshalb wird in diesem Modus die Empfindlichkeit des Stimmgeräts erhöht. Somit
können leisere Klangereignisse analysiert werden.
Die maximale Genauigkeit in Hertz und in
Cent
Die Genauigkeit des Akkordeon Stimmgeräts ist
besser (kleiner) als 0.05 Hertz (bei Klangereignissen länger als 20 Sekunden).
Die Genauigkeit in Cent ändert sich stufenweise über den Messbereich des
Stimmgeräts. (Cent ist eine relative Maßeinheit). Das Intervall (die Breite)
einer Note in Hertz erhöht sich, während die Tonhöhe zunimmt.. Die Breite einer
Note in Cent ist per Definition (immer) 100. Einige Genauigkeitswerte in Cent:
C1: 2.6 Cent, C2: 1.3 Cent, C3: 0.7 Cent, C4: 0.3 Cent, C5: 0.2 Cent, C6: 0.08
Cent, C7: 0.04 Cent, C8: 0.02 Cent, C9: 0.01 Cent. Folglich wird das Stimmgerät
(bei Messung in Cent) genauer, wenn die Tonhöhe zunimmt. Kapitel 28 erklärt
Hertz und Cent.
Messbare Tonhöhenunterschiede
Der kleinste vom menschlichen Ohr hörbare
Tonhöhenunterschied liegt bei etwa 2 Hertz. Die Genauigkeit des Stimmgeräts von
0.05 Hertz ist erheblich besser. Diese hohe Genauigkeit ist notwendig, um
Schwebungen zwischen zwei Stimmzungen ermitteln zu können. Eine Veränderung der
Schwebung beim Erklingen zweier Stimmzungen wird vom menschlichen Ohr schon bei
einer Änderung der Frequenz einer Stimmzunge von etwa 0,1 Hertz wahrgenommen
Genauigkeit der ermittelten Schwebung
Die Genauigkeit der ermittelten Schwebung ist
besser (kleiner) als 0.1 Hertz. Die kleinste messbare Schwebung liegt bei
ungefähr 0.6 Hertz. Die größte messbare Schwebung ist dadurch begrenzt, dass
beide an der Schwebung beteiligten Töne im Bereich der gleichen Note liegen müssen.
(+/- 50 Cent)
Automatische Kalibrierung
Das Stimmgerät benutzt die Soundkarte für
seine Messungen. Um mögliche Frequenzfehler der Soundkarte auszugleichen, führt
das Stimmgerät eine automatische Kalibrierung durch. Eine manuelle Kalibrierung
wie bei konventionellen Stimmgeräten häufig möglich (mit einer Schraube zum
Beispiel), ist nicht notwendig.
Die interne Genauigkeit
Das Stimmgerät zeigt die ermittelten Stimmfehler
mit 1 oder 2 Dezimalstellen (Digits hinter dem Komma) an. Das Stimmgerät
rechnet intern mit 7 Dezimalstellen. Die Anzeige erfolgt auf 1 oder 2
Dezimalstellen gerundet.
Einflüsse von Außen
Neben der Genauigkeit des Stimmgeräts selbst,
müssen die folgende äußere Einflüsse berücksichtigt werden:
1.
Die Tonhöhe einer Stimmzunge ändert sich, wenn das
Akkordeon geöffnet oder geschlossen wird.
2.
Die Tonhöhe einer Stimmzunge ändert sich, wenn der
Stimmstock aus dem Akkordeon heraus genommen wird oder wieder eingebaut wird.
3.
Die Tonhöhe einer Stimmzunge verringert sich, wenn
der Spieldruck sich erhöht. Die Schwebungsfrequenz zweier Stimmzungen ändert sich
praktisch nicht, weil die Frequenz beider Stimmzungen sich bei Erhöhung des
Spieldrucks gemeinsam verringert.
Ein Ton der aus genau einer Frequenz besteht
(keine Obertöne enthält), sieht wie eine Sinuswelle aus:

Hertz
Die Frequenz solch eines Tones wird in Hertz angegeben:
= Anzahl der Vollwellen pro Sekunde. In der Abbildung oben, werden zwei Vollwellen
angezeigt.
Cent
Die Frequenzen der Noten in der Tonleiter
(gleichschwebende Stimmung) erhöhen sich. Jede Oktave besteht aus 12 Noten
(Halbtönen) und entspricht einer Verdoppelung der Frequenz. Das A4 hat 440 Hz
und das A5 880 Hz. Der Frequenzbereich (Breite) einer Note wird folglich
größer, wenn die Tonhöhe zunimmt. Das A4 gilt als A4 von 428 bis 453 Hz und das
A5 von 855 bis 906 Hz. Die Breite eines Halbtons ist per Definition
(immer) 100 Cent.
Das Verhältnis zwischen Cent und Hertz
Die Breite eines Tons in Hertz erhöht sich, wenn
die Tonhöhe sich erhöht. Die Breite eines Halbtons in Cent ist immer
100. Der Unterschied in Cent ∆ zwischen zwei Tönen mit Frequenzen f1 und F2 (in
Hertz) kann wie folgt berechnet werden:
∆ = 1200 log2 (f1 / F2)
Wenn sich der Frequenzunterschied (F2 - f1 in
Hertz) linear erhöht, erhöht sich der Unterschied in Cent logarithmisch.
Der Stimmfehler eines zu überprüfenden Tons
in Cent
Wenn das Stimmgerät den Stimmfehler eines zu
überprüfenden Tones in Cent anzeigt, dann bedeutet ein Stimmfehler von 0 Cent,
dass der Ton genau stimmt (Soll-Frequenz hat). Wenn der Stimmfehler -50 Cent beträgt,
dann liegt der zu überprüfende Ton genau zwischen dem vorhergehenden Halbton
und dem Soll-Ton. Wenn der Stimmfehler +50 Cent beträgt, dann liegt der zu
überprüfende Ton genau zwischen dem Soll-Ton und dem folgenden Halbton.
Eine Schwebung tritt auf, wenn zwei Töne mit
einem kleinen Tonhöhenunterschied gleichzeitig gespielt werden. Die Wellen
beider Töne werden dann kombiniert und beeinflussen sich gegenseitig. An
bestimmten Stellen verstärken sich sie und an anderen Stellen schwächen sich gegenseitig
ab. In der Abbildung unten, werden zwei Töne (f1 und F2) mit einem kleinen
Frequenzunterschied gezeigt. In der unteren Darstellung überlagern sich beide Wellen.
Die resultierende Frequenz der kombinierten Welle ist f(r)= (f1 + F2)/2. Die
auftretende Amplitudenänderung durch die wechselnde Verstärkung und die
Schwächung des kombinierten Signals ist deutliches sichtbar. Die Frequenz der Amplitudenänderung
entspricht genau dem Frequenzunterschied der zwei Wellen. (F2 - f1)



Schwebung von Oktaven
Wenn zwei Töne, die eine Oktave auseinander
liegen, gleichzeitig gespielt werden, kann auch eine Schwebung auftreten. In
diesem Fall resultiert die Schwebung aus der Kombination der höheren Oktave und
des ersten Obertons der niedrigeren Oktave.. Dies sind wieder - genau wie bei
der “gewöhnlichen Schwebung“ - zwei Frequenzen, die sehr nahe zusammen liegen.
Die Stimmung oder das Temperament einer
Tonleiter spiegelt die Methode wieder, wie die Frequenzen der einzelnen Töne gewählt
werden. In der westlichen Musik ist die „gleichschwebende Stimmung“ am gebräuchlichsten.
Andere Stimmungen sind zum Beispiel: die „Reine Stimmung“, die „Pythagoreische
Stimmung“, die „Mitteltönige Stimmung“, die „Wohltemperierte Stimmung“ und die
„31 gleichschwebende“ Stimmung.
Eine Oktave wird in 12 sich ‚proportional
erhöhende’ Abstände unterteilt. Das Verhältnis der Frequenzen von zwei
aufeinander folgenden Halbtönen ist immer gleich (ungefähr 1.0594631). Deshalb weichen
alle Intervalle (Sekunde, Terz, Quarte, Quinte, Sexte, Septime), ausgenommen
die Oktave, von der “reinen“ Stimmung ab. Sie verursachen Schwebungen. Alle
gleichen Intervalle klingen gleichmäßig „falsch“ (sie zeigen Schwebung). Der
Vorteil dieser Stimmung ist jedoch, dass problemlos, transponiert werden kann.
(einige Halbtöne, höher oder niedriger). Das Instrument muss folglich nicht auf
eine neue Tonart gestimmt werden.
Untern sehen Sie einen Überblick über die
Intervalle und die Unterschieden zwischen der „gleichschwebenden“ und der “reinen“
Stimmung. Die Reine Stimmung ist die Methode eine Tonleiter aufzubauen bei der
die Frequenzverhältnisse Quotienten mit ganzzahligen Zählern und Nennern sind. Daraus
entsteht Musik, die als besonders „rein“ und wohlklingend wahrgenommen wird.
Die „reine“ Stimmung ist jedoch in nur einer
bestimmten Tonart wirklich „rein“. Ein Transponieren ist mit einem „rein“
gestimmten Instrument nahezu unmöglich.
|
Intervall
|
Gleichschwebend
|
Cent
|
Rein
|
Differenz
|
|
Prime
|
1.000000
|
0
|
1/1 =
1.000000
|
0.00%
|
|
kleine
Sekunde
|
1.059463
|
100
|
16/15
= 1.066667
|
-0.68%
|
|
große
Sekunde
|
1.122462
|
200
|
9/8 =
1.125000
|
-0.23%
|
|
kleine
Terz
|
1.189207
|
300
|
6/5 =
1.200000
|
-0.90%
|
|
große
Terz
|
1.259921
|
400
|
5/4 =
1.250000
|
+0.79%
|
|
Quarte
|
1.334840
|
500
|
4/3 =
1.333333
|
+0.11%
|
|
übermäßige
Quarte
|
1.414214
|
600
|
7/5 =
1.400000
|
+1.02%
|
|
Quinte
|
1.498307
|
700
|
3/2 =
1.500000
|
-0.11%
|
|
kleine
Sexte
|
1.587401
|
800
|
8/5 =
1.600000
|
-0.79%
|
|
Sexte
|
1.681793
|
900
|
5/3 =
1.666667
|
+0.91%
|
|
kleine
Septime
|
1.781797
|
1000
|
16/9
= 1.777778
|
+0.23%
|
|
große
Septime
|
1.887749
|
1100
|
15/8
= 1.875000
|
+0.68%
|
|
Oktave
|
2.000000
|
1200
|
2/1 =
2.000000
|
0.00%
|

1.
Eingangssignal - Das aktuell anliegende Signal.
Kapitel 10.
2.
Balkendiagramm - Die Amplitude aller Noten.
Kapitel 11.
3.
Notenspektrum - Das Frequenzspektrum der
erkannten Note. Kapitel 13.
4.
Schwebungstabelle - Der Name des ausgewählten Schwebungstabelle.
Kapitel 23.
5.
Notenzeichen - Die erkannte Note.
Kapitel 12.
6.
Stimmfehler - Numerische
Bildschirmanzeige des Stimmfehlers. Kapitel 14.
7.
Schwebung - Numerische
Bildschirmanzeige der Schwebung. Kapitel 14.
8.
Stimmfehler - Grafische
Bildschirmanzeige der Stimmfehler. Kapitel 14.

-
Hz / Cent - Die Schwebungsfenster (7)
zwischen Hertz und Cent umschalten. Kapitel 9.
-
Record - Aufnahmestart, den
Berichts-Schirm öffnen. Kapitel 25.
-
Sound - Die ausgewählte Note anspielen.
Kapitel 17.
-
Octave - Die ausgewählte Note um eine
Oktave erhöhen oder erniedrigen. Kapitel 15.
-
Note - Die ausgewählte Note um einen
Halbton erhöhen oder erniedrigen. Kapitel 15.
-
Auto - Zwischen automatischer und
manueller Notenauswahl umschalten. Kapitel 15.
-
+ - Die Frequenz von A4 erhöhen.
Kapitel 19.
-
- - Die Frequenz von A4 verringern.
Kapitel 19.
-
Menu - Das Menü mit Extrafunktionen in
der oberen linken Ecke des Stimmgeräts öffnen.
-
Octaves - Oktaven analysieren. Kapitel 21.
-
Chords - Akkorde analysieren. Kapitel 20.
-
Reeds - Die Anzahl der zu überprüfenden Stimmzungen
einstellen. Kapitel 9.
-
Freq - Die drei kleinen Frequenzanzeigen
unten an/aus schalten.
-
Trans - Transponieren. Kapitel 18.
-
Freeze - Das Stimmgerät „einfrieren“.
Kapitel 9.
Tastatur-Shortcuts
-
Linker Pfeil - ausgewählte Note um
einen Halbton erniedrigen. Kapitel 15.
-
Rechter Pfeil - ausgewählte Note um
einem Halbton erhöhen. Kapitel 15.
-
Leertaste - Stimmgerät „einfrieren“.
Kapitel 9.
-
Enter - Note aufnehmen,
die (noch) nicht „gerastet“ ist. Kapitel 25.
-
Rücktaste - letzte aufgenommene
Note löschen. Kapitel 25.
Klicks auf Fenster
1.
Sie können das Eingangssignalfenster anklicken, um
den Einstellungs-Schirm zu öffnen. Kapitel 22.
2.
Sie können eine Spalte im Balkendiagramm an
klicken, um eine Note im manuellen Auswahlmodus auszuwählen. Kapitel 15.
3.
Sie können den Namen der Schwebungstabelle
anklicken, um den Schirm zu öffnen, in dem Schwebungstabellen erstellt, geladen
und bearbeitet werden können. Kapitel 23.

Die Tabelle auf den nächsten Seite gibt einen
Überblick über die Frequenzen der Töne, die vom Akkordeon Stimmgerät
unterstützt werden. Die Frequenzen beziehen sich auf die „gleichschwebende Stimmung“
Die Tabelle besteht aus folgenden Spalten:
Halbton-Nummer - Nummer des Halbtons.
Notenname - Name der Note.
Notenoktave - Oktave der Note.
Notenfrequenz - Frequenz des Tones in
Hertz.
Notenbreite - „Breite“ der Note
in Hertz.
Genauigkeit - Genauigkeit des
Stimmgeräts für diesen Ton in Cent.
|
Halbton-Nummer
|
Notenname
|
Notenoktave
|
Notenfrequenz (Hz)
|
Notenbreite (Hz)
|
Genauigkeit (Cent)
|
|
4
|
E
|
0
|
20,6017223
|
1,1906640
|
4,1993
|
|
5
|
F
|
0
|
21,8267645
|
1,2614646
|
3,9636
|
|
6
|
F#
|
0
|
23,1246514
|
1,3364751
|
3,7412
|
|
7
|
G
|
0
|
24,4997147
|
1,4159461
|
3,5312
|
|
8
|
G#
|
0
|
25,9565436
|
1,5001426
|
3,3330
|
|
9
|
A
|
0
|
27,5000000
|
1,5893457
|
3,1459
|
|
10
|
A#
|
0
|
29,1352351
|
1,6838532
|
2,9694
|
|
11
|
B
|
0
|
30,8677063
|
1,7839803
|
2,8027
|
|
12
|
C
|
1
|
32,7031957
|
1,8900613
|
2,6454
|
|
13
|
C#
|
1
|
34,6478289
|
2,0024502
|
2,4969
|
|
14
|
D
|
1
|
36,7080960
|
2,1215220
|
2,3568
|
|
15
|
D#
|
1
|
38,8908730
|
2,2476743
|
2,2245
|
|
16
|
E
|
1
|
41,2034446
|
2,3813280
|
2,0997
|
|
17
|
F
|
1
|
43,6535289
|
2,5229291
|
1,9818
|
|
18
|
F#
|
1
|
46,2493028
|
2,6729503
|
1,8706
|
|
19
|
G
|
1
|
48,9994295
|
2,8318922
|
1,7656
|
|
20
|
G#
|
1
|
51,9130872
|
3,0002853
|
1,6665
|
|
21
|
A
|
1
|
55,0000000
|
3,1786915
|
1,5730
|
|
22
|
A#
|
1
|
58,2704702
|
3,3677063
|
1,4847
|
|
23
|
B
|
1
|
61,7354127
|
3,5679606
|
1,4014
|
|
24
|
C
|
2
|
65,4063913
|
3,7801225
|
1,3227
|
|
25
|
C#
|
2
|
69,2956577
|
4,0049003
|
1,2485
|
|
26
|
D
|
2
|
73,4161920
|
4,2430441
|
1,1784
|
|
27
|
D#
|
2
|
77,7817459
|
4,4953486
|
1,1123
|
|
28
|
E
|
2
|
82,4068892
|
4,7626560
|
1,0498
|
|
29
|
F
|
2
|
87,3070579
|
5,0458582
|
0,9909
|
|
30
|
F#
|
2
|
92,4986057
|
5,3459006
|
0,9353
|
|
31
|
G
|
2
|
97,9988590
|
5,6637844
|
0,8828
|
|
32
|
G#
|
2
|
103,8261744
|
6,0005705
|
0,8333
|
|
33
|
A
|
2
|
110,0000000
|
6,3573830
|
0,7865
|
|
34
|
A#
|
2
|
116,5409404
|
6,7354127
|
0,7423
|
|
35
|
B
|
2
|
123,4708253
|
7,1359211
|
0,7007
|
|
36
|
C
|
3
|
130,8127827
|
7,5602451
|
0,6614
|
|
37
|
C#
|
3
|
138,5913155
|
8,0098007
|
0,6242
|
|
38
|
D
|
3
|
146,8323840
|
8,4860882
|
0,5892
|
|
Halbton-Nummer
|
Notenname
|
Notenoktave
|
Notenfrequenz (Hz)
|
Notenbreite (Hz)
|
Genauigkeit (Cent)
|
|
39
|
D#
|
3
|
155,5634919
|
8,9906972
|
0,5561
|
|
40
|
E
|
3
|
164,8137785
|
9,5253119
|
0,5249
|
|
41
|
F
|
3
|
174,6141157
|
10,0917164
|
0,4955
|
|
42
|
F#
|
3
|
184,9972114
|
10,6918011
|
0,4676
|
|
43
|
G
|
3
|
195,9977180
|
11,3275687
|
0,4414
|
|
44
|
G#
|
3
|
207,6523488
|
12,0011410
|
0,4166
|
|
45
|
A
|
3
|
220,0000000
|
12,7147660
|
0,3932
|
|
46
|
A#
|
3
|
233,0818808
|
13,4708253
|
0,3712
|
|
47
|
B
|
3
|
246,9416506
|
14,2718423
|
0,3503
|
|
48
|
C
|
4
|
261,6255653
|
15,1204902
|
0,3307
|
|
49
|
C#
|
4
|
277,1826310
|
16,0196013
|
0,3121
|
|
50
|
D
|
4
|
293,6647679
|
16,9721764
|
0,2946
|
|
51
|
D#
|
4
|
311,1269837
|
17,9813945
|
0,2781
|
|
52
|
E
|
4
|
329,6275569
|
19,0506239
|
0,2625
|
|
53
|
F
|
4
|
349,2282314
|
20,1834329
|
0,2477
|
|
54
|
F#
|
4
|
369,9944227
|
21,3836023
|
0,2338
|
|
55
|
G
|
4
|
391,9954360
|
22,6551374
|
0,2207
|
|
56
|
G#
|
4
|
415,3046976
|
24,0022820
|
0,2083
|
|
57
|
A
|
4
|
440,0000000
|
25,4295320
|
0,1966
|
|
58
|
A#
|
4
|
466,1637615
|
26,9416506
|
0,1856
|
|
59
|
B
|
4
|
493,8833013
|
28,5436845
|
0,1752
|
|
60
|
C
|
5
|
523,2511306
|
30,2409803
|
0,1653
|
|
61
|
C#
|
5
|
554,3652620
|
32,0392026
|
0,1561
|
|
62
|
D
|
5
|
587,3295358
|
33,9443527
|
0,1473
|
|
63
|
D#
|
5
|
622,2539674
|
35,9627890
|
0,1390
|
|
64
|
E
|
5
|
659,2551138
|
38,1012477
|
0,1312
|
|
65
|
F
|
5
|
698,4564629
|
40,3668658
|
0,1239
|
|
66
|
F#
|
5
|
739,9888454
|
42,7672045
|
0,1169
|
|
67
|
G
|
5
|
783,9908720
|
45,3102749
|
0,1104
|
|
68
|
G#
|
5
|
830,6093952
|
48,0045640
|
0,1042
|
|
69
|
A
|
5
|
880,0000000
|
50,8590639
|
0,0983
|
|
70
|
A#
|
5
|
932,3275230
|
53,8833013
|
0,0928
|
|
71
|
B
|
5
|
987,7666025
|
57,0873691
|
0,0876
|
|
72
|
C
|
6
|
1046,5022612
|
60,4819607
|
0,0827
|
|
73
|
C#
|
6
|
1108,7305239
|
64,0784052
|
0,0780
|
|
74
|
D
|
6
|
1174,6590717
|
67,8887055
|
0,0736
|
|
75
|
D#
|
6
|
1244,5079349
|
71,9255780
|
0,0695
|
|
76
|
E
|
6
|
1318,5102277
|
76,2024954
|
0,0656
|
|
77
|
F
|
6
|
1396,9129257
|
80,7337316
|
0,0619
|
|
78
|
F#
|
6
|
1479,9776908
|
85,5344091
|
0,0585
|
|
79
|
G
|
6
|
1567,9817439
|
90,6205497
|
0,0552
|
|
80
|
G#
|
6
|
1661,2187903
|
96,0091280
|
0,0521
|
|
81
|
A
|
6
|
1760,0000000
|
101,7181279
|
0,0492
|
|
82
|
A#
|
6
|
1864,6550461
|
107,7666025
|
0,0464
|
|
83
|
B
|
6
|
1975,5332050
|
114,1747382
|
0,0438
|
|
84
|
C
|
7
|
2093,0045224
|
120,9639214
|
0,0413
|
|
85
|
C#
|
7
|
2217,4610478
|
128,1568105
|
0,0390
|
|
86
|
D
|
7
|
2349,3181433
|
135,7774110
|
0,0368
|
|
87
|
D#
|
7
|
2489,0158698
|
143,8511560
|
0,0348
|
|
Halbton-Nummer
|
Notenname
|
Notenoktave
|
Notenfrequenz (Hz)
|
Notenbreite (Hz)
|
Genauigkeit (Cent)
|
|
88
|
E
|
7
|
2637,0204553
|
152,4049908
|
0,0328
|
|
89
|
F
|
7
|
2793,8258515
|
161,4674632
|
0,0310
|
|
90
|
F#
|
7
|
2959,9553817
|
171,0688182
|
0,0292
|
|
91
|
G
|
7
|
3135,9634879
|
181,2410995
|
0,0276
|
|
92
|
G#
|
7
|
3322,4375806
|
192,0182561
|
0,0260
|
|
93
|
A
|
7
|
3520,0000000
|
203,4362558
|
0,0246
|
|
94
|
A#
|
7
|
3729,3100921
|
215,5332050
|
0,0232
|
|
95
|
B
|
7
|
3951,0664100
|
228,3494763
|
0,0219
|
|
96
|
C
|
8
|
4186,0090448
|
241,9278428
|
0,0207
|
|
97
|
C#
|
8
|
4434,9220956
|
256,3136209
|
0,0195
|
|
98
|
D
|
8
|
4698,6362867
|
271,5548220
|
0,0184
|
|
99
|
D#
|
8
|
4978,0317396
|
287,7023120
|
0,0174
|
|
100
|
E
|
8
|
5274,0409106
|
304,8099817
|
0,0164
|
|
101
|
F
|
8
|
5587,6517029
|
322,9349264
|
0,0155
|
|
102
|
F#
|
8
|
5919,9107634
|
342,1376364
|
0,0146
|
|
103
|
G
|
8
|
6271,9269757
|
362,4821989
|
0,0138
|
|
104
|
G#
|
8
|
6644,8751613
|
384,0365121
|
0,0130
|
|
105
|
A
|
8
|
7040,0000000
|
406,8725115
|
0,0123
|
|
106
|
A#
|
8
|
7458,6201843
|
431,0664100
|
0,0116
|
|
107
|
B
|
8
|
7902,1328201
|
456,6989527
|
0,0109
|
|
108
|
C
|
9
|
8372,0180896
|
483,8556856
|
0,0103
|
Das Stimmgerät läuft optimal ab Pentium II
Prozessoren mit 1 Gigahertz. Auf langsameren Geräten arbeitet das Stimmgerät
auch, wird jedoch langsamer reagieren. Das Stimmgerät läuft unter Windows 2000,
XP, Vista und 7 und benötigt einen Mikrofoneingang. (siehe Kapitel 7)
|